ZVA: 75 Jahre Interessenvertretung gefeiert
Jubiläum in Berlin mit Blick auf die Zukunft der Augenoptik
Mit einem Festabend im Rahmen der Sicht.Kontakte 2026 hat der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen am 9. Oktober in Berlin sein 75-jähriges Bestehen gewürdigt. Vertreter aus Augenoptik, Handwerk, Wissenschaft und Industrie nutzten die Veranstaltung, um auf die Verbandsgeschichte zurückzublicken und aktuelle Entwicklungen des Berufsstands zu diskutieren.
Der Verband wurde 1951 gegründet und vertritt seitdem die Interessen der Augenoptik in Deutschland. ZVA-Präsident Kai Jaeger erinnerte an wichtige Stationen der vergangenen Jahrzehnte und hob die Rolle des ehrenamtlichen Engagements innerhalb des Verbands hervor.
Von der Verbandsgeschichte bis zu neuen Aufgaben
Zu den Themen des Abends zählten aktuelle berufspolitische Entwicklungen wie die neue Augenoptikermeisterverordnung, erweiterte Untersuchungsmöglichkeiten für Berufskraftfahrer sowie Fragen rund um Remote-Refraktionsverfahren. Zudem wurde die Zusammenarbeit der Gesundheitshandwerke innerhalb des ZDH bis 2031 bekräftigt.
Grußworte kamen unter anderem vom ZDH sowie vom europäischen Dachverband ECOO. Beide betonten die Bedeutung einer starken Interessenvertretung und der Zusammenarbeit auf nationaler und europäischer Ebene.
Welche Rolle spielt die Augenoptik künftig?
Einen Blick in die Geschichte der Branche bot Prof. Dr. Timo Mappes vom Deutschen Optischen Museum in Jena. Der ZVA hat dem Museum hierfür eine historische Brillensammlung aus dem Nachlass von Augenoptikermeister Udo Timm überlassen.
In einer Podiumsdiskussion standen anschließend Themen wie Künstliche Intelligenz, Smart Glasses und optometrische Versorgungsmodelle im Mittelpunkt. Diskutiert wurde, wie sich die Rolle der Augenoptik in Gesundheitsversorgung und Augenvorsorge künftig entwickeln könnte.





