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ZVA: Christian Müller ist neuer Präsident

Vorheriger Vizepräsident folgt auf Thomas Truckenbrod

Am vergangenen Wochenende kam in Weimar der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) zu seiner jährlichen Mitgliederversammlung zusammen. Die Delegierten wählten hierbei den vorherigen Vizepräsidenten Christian Müller zum neuen Präsidenten des Verbandes. Christian Müller war während der gesamten Präsidentschaft von Thomas Truckenbrod, also seit mehr als 13 Jahren, einer seiner beiden Stellvertreter und somit den Delegierten des Verbandes, die ihn mit 77% der Stimmen zu ihrem Präsidenten wählten, bestens bekannt. Im Präsidium war er zuständig für fachwissenschaftliche Fragen und europäische Belange. Darüber hinaus ist er seit vielen Jahren als öffentlich vereidigter Sachverständiger tätig und beschäftigt sich mit Normungsarbeit.

Christian Müller steht für Kontinuität in der Verbandsarbeit und in der Berufspolitik: „In den vergangenen Jahren habe ich die Entscheidungen des Präsidiums, aber auch des Vorstandes mitgetragen. Und zwar aus Überzeugung. Deshalb werde ich nun nicht alles anders machen als mein Vorgänger, sondern dessen erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Gleichwohl kann und will ich Thomas Truckenbrod nicht kopieren“, so Müller in seiner Antrittsrede. Vielmehr will der neue ZVA-Präsident – gemeinsam mit den Kollegen im Präsidium und im Vorstand – seinen eigenen Weg gehen und eigene Akzente setzen.

Gemeinsam mit den beiden Vizepräsidenten Armin Ameloh aus Wietmarschen (Niedersachsen), der 2021 Dieter Großewinkelmann im Amt ablöste, und Kai Jaeger aus Köln, der neu ins Präsidium gewählt wurde, will sich Christian Müller damit weiter für die politischen und wirtschaftlichen Belange der deutschen Augenoptiker einsetzen und sich den vielfältigen Herausforderungen in aktuell nicht einfachen Zeiten stellen.

Das neue ZVA-Präsidium mit Vizepräsident Kai Jaeger, Präsident Christian Müller, Vizepräsident Armin Ameloh
Das neue ZVA-Präsidium (v.l.): Vizepräsident Kai Jaeger, Präsident Christian Müller, Vizepräsident Armin Ameloh. Bild: ZVA/Peter Magner

Christian Müller bekleidete das Amt des ZVA-Vizepräsidenten seit 2009. Der gebürtige Sauerländer übernahm 1986 gemeinsam mit seiner Frau den Betrieb Saarner Optik in Mülheim an der Ruhr. Sein umfangreiches ehrenamtliches Engagement begann mit Eintritt in die damalige Augenoptikerinnung Essen, in der er verschiedene Funktionen ausübte. Daneben war er Obermeister der Augenoptikerinnung Rhein-Ruhr und ist als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger tätig.

Seit 2007 ist Christian Müller Vorstandsmitglied beim ZVA und seit 2009 stellvertretender Vorsitzender des Augenoptiker- und Optometristenverbandes NRW. Seit 2009 setzte er sich im Ausschuss „Europa“ des Zentralverbands des deutschen Handwerks (ZDH) ein und war ab 2017 Mitglied im European Council of Optometry and Optics (ECOO). Seit 2011 ist Christian Müller zudem Vorsitzender des Fachwissenschaftlichen Ausschusses des ZVA und leitet den ZVA-Arbeitskreis „Sachverständige“.

Quelle: ZVA

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