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ZVA: Tag der Optometrie

Gelungenes Finale der Sicht.Kontakte

Der Tag der Optometrie bildete in diesem Jahr wieder einen Höhepunkt der Sicht.Kontakte. Die Internationale Vereinigung für Binokulares Sehen (IVBS), die Vereinigung deutscher Contactlinsen-Spezialisten und Optometristen (VDCO) und der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) luden erstmals nach der Corona-Pandemie wieder live vom 7. bis 9. Oktober nach Osnabrück ein.

Myopie und die Relevanz von frühkindlichem Sehscreening

VDCO-Ehrenpräsident Stefan Lahme eröffnete den Tag mit seinem Vortrag „Vor der Myopie-Kontrolle: Was ist wichtig?“.

Stefan Lahme im Vortrag
Stefan Lahme, Ehrenpräsident der VDCO (Foto: ZVA / Peter Magner)

Im Anschluss stellte Michael Hornig, Vize-Präsident der IVBS, mit Bernard Peuckert, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der IVBS, die Ergebnisse ihres Projekts „Frühkindliches Sehscreening im Landkreis Gifhorn“ vor und betonten damit die Relevanz frühkindlicher Sehscreenings. Prof. Dr. Konstantin Kotliar, Studiengangsleiter des B.Sc. Augenoptik und Optometrie an der Fachhochschule Aachen, stellte Anwendungsergebnisse der retinalen Gefäßanalyse bei früheren und fortgeschrittenen Stadien der Alzheimer-Erkrankung vor, die bei ihrer Diagnostik und Früherkennung eingesetzt werden können.

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Michael Hornig und Bernhard Peukert
Michael Hornig, Vize-Präsident der IVBS (l.) und Bernhard Peukert, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der IVBS (Foto: ZVA / Peter Magner)

Die Zukunft der Optometrie

Im zweiten Veranstaltungsblock ging Dr. Timo Eppig der Frage auf die Spur, ob mit neuen technischen Ansätzen zur Akkommodation des presbyopen und pseudophaken Auges nun der „Heilige Gral“ der Ophtalmologie gefunden wurde. Georg Stollenwerk nahm im Anschluss die neue Begriffsnorm DIN 5340 genau unter die Lupe. Prof. Dr. Uwe Oberheide gab einen Überblick über aktuelle Einsatzmöglichkeiten sowie Beschränkungen der optischen Kohärenztomographie (OCT) und stellte eine Prognose für zukünftige Entwicklungen und Potenziale.

Dr. Timo Eppig
Dr. Timo Eppig (Foto: ZVA / Peter Magner)

Optometrie hautnah

Ein Highlight erwartete die Zuhörer im letzten Veranstaltungsblock. Dr. Carolin Truckenbrod bot mit ihrem Vortrag einen detaillierten Einblick in die optometrische Praxis und erörterte anhand eines realitätstauglichen Falls, wie einige Erkrankungsrisiken korrekt eingeschätzt werden können und welche notwendigen Messungen sich daraufhin für die folgende optometrische Untersuchung ergeben. Unter anderem stellte sie eine Risikofaktorliste vor, anhand derer eine eventuelle Verkürzung des Untersuchungsintervalls für die Glaukomfrüherkennung festgestellt werden kann. Abschließend stellte Anna Bachmann Ergebnisse und Erkenntnisse aus ihrer Masterarbeit vor, welche die vollständige refraktive Korrektur mit weichen Kontaktlinsen in Bezug auf Sehschärfe, Stereopsis und visuelle Symptome bei anisometropen amblyopen Jugendlichen und Erwachsenen untersucht.

Dr. Carolin Truckenbrod
Dr. Carolin Truckenbrod (Foto: ZVA / Peter Magner)

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