Anzeige
Menicon (Banner)

ZVA: Welttag des Sehens am 13. Oktober

Die Sicherheit immer im Blick

Fehlsichtigkeit begleitet viele Verkehrsteilnehmer. Beinahe jeder Zweite sieht mit seiner Sehhilfe nicht mehr ausreichend oder benötigt erstmals eine Brille, ohne dies selbst zu bemerken – mit Folgen für die Verkehrssicherheit. Zum Welttag des Sehens macht der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) auf die Wichtigkeit des guten Sehens im Straßenverkehr aufmerksam.

Eine optimale Sicht im Straßenverkehr hilft nicht nur bei der problemlosen Wahrnehmung der unmittelbaren Umwelt. Vielmehr ist sie Voraussetzung für richtiges Reagieren im Straßenverkehr. Eingeschränktes Sehen kann unter anderem eine abgeschwächte Reaktionsfähigkeit zur Folge haben, es kommt zu Fehleinschätzungen beim Abbiegen oder einer falschen Einordnung von Abständen. Wer am Steuer eingeschränkt sieht, gefährdet daher sich und andere Verkehrsteilnehmer.

Veränderungen der Sehkraft bleiben meist unentdeckt

Der alleinige Besitz einer Sehhilfe setzt nicht voraus, dass sie im Straßenverkehr genutzt wird oder hilft. Zwar tragen laut Brillenstudie 2019 des Instituts für Demoskopie Allensbach 67% der deutschen Bevölkerung eine Brille und weitere 5,5% sind Kontaktlinsenträger, doch nach der Absolvierung des Führerscheinsehtests wird die Entwicklung der eigenen Sehfähigkeit jahrelang nicht im Auge behalten. Das Problem: Gerade zwischen dem 18. und 30. Lebensjahr verschlechtert sich das Sehvermögen bei vielen Menschen und im Alter treten weitere Veränderungen auf, die durch fehlende Kontrollen unbemerkt bleiben.

Anzeige
Essilor (Banner)

Je früher Fehlsichtigkeit festgestellt und korrigiert wird, desto besser und sicherer ist die Teilnahme am Straßenverkehr. Hierzu ist ein regelmäßiger Seh-Check beim Augenoptiker oder Optometristen unbedingt empfehlenswert.

Welttag im Rahmen der 21. Woche des Sehens

Der Welttag des Sehens ist jährlich eingebettet in die Woche des Sehens im Oktober. Die Aktionswoche unter der Schirmherrschaft von Gundula Gause findet dieses Jahr vom 8. bis zum 15. Oktober bereits zum 21-mal statt. Namhafte Organisationen aus den Bereichen Selbsthilfe, Augengesundheit und Entwicklungshilfe machen mit zahlreichen Aktionen in ganz Deutschland auf das Thema Sehen, Blindheit und Augenerkrankungen aufmerksam.

Ähnliche Beiträge

  • Arbeitsmarkt in der Augenoptik: Viele Stellen frei

    Die Zahlen für April 2022 Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (Nürnberg) waren im April 444 Augenoptiker als arbeitslos und 876 als arbeitsuchend gemeldet. Die Anzahl der arbeitslosen Augenoptiker (laut Statistik zählen hierzu Fachkräfte, Spezialisten und Experten) sank damit um 24,5% gegenüber demselben Vorjahreszeitraum (April 2021); die Zahl der arbeitsuchenden Augenoptiker sank um 18,6%. Das…

  • Safilo im Wandel

    Der Brillenhersteller Safilo entwickelt sich gerade zu einem stärker digital ausgerichteten Unternehmen. Mehr Kunden online anzusprechen und gleichzeitig eine starke Präsenz im stationären Handel aufrechtzuerhalten, ist das Ziel.

  • Oakley: Partnerschaft mit Roccat

    Oakley und die Gaming-Zubehörmarke Turtle Beach haben kürzlich bekanntgegeben, dass ihre laufende Partnerschaft nun auch die PC-Peripheriemarke Roccat umfasst.

  • KGS: Online-Sehtests für Augenoptiker-Websites

    Das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) bietet ab sofort Online-Seh-Checks für Websites augenoptischer Fachbetriebe über die Plattform „Mein Seh-Check“ an. Ziel ist es, die Portale im Internet besser zu positionieren und fehlsichtige Kundschaft zum stationären Fachhandel zu leiten.

  • Interlook 2024: „Großer Anklang bei allen Teilnehmern“

    Vom 20. bis 21. Januar 2024 traf sich die Augenoptik-Branche erneut auf der Interlook in der Messe Dortmund. Rund 1.000 Fachbesucher aus unterschiedlichen Regionen Nord- und Westdeutschlands erwartete ein breites Angebot mit einem Überblick über die neusten Trends.

  • RIOA: Erste Deutsch-Chinesische Schule für Augenoptik

    Mitten in China, in der 12-Millionen-Einwohner-Stadt Xi´An, steht die weltweit einzige Deutsch-Chinesische Schule für Augenoptiker. Entstanden ist sie aus einem fernen Traum dreier Menschen, die die Augenoptik schon vor Jahrzehnten zusammenschweißte. Ende 2023 wurde die Vision endlich Wirklichkeit. FOCUS hat mit dem Schulleiter Fritz Paßmann über die Entstehung der Schule, die Chancen Deutsch-Chinesischer Zusammenarbeit und die Unterschiede in der augenoptischen Landschaft gesprochen.