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De Rigo: Konzernumsatz übersteigt erstmals 500 Mio.-Marke

De Rigo-Firmenzentrale in Longarone
Firmenzentrale in Longarone. Bild: De Rigo

Finanzergebnisse für 2023

Die De Rigo-Gruppe konnte das Jahr 2023 mit einem Konzernumsatz in Höhe von 506 Millionen € im Vergleich zu 452,7 Millionen € im Jahr 2022 (+11,8%) positiv abschließen. Die stark schwankenden Wechselkurse in einigen Ländern, in denen die Unternehmensgruppe agiert, haben das Wachstum allerdings zu einem großen Anteil gebremst. Bei unveränderten Wechselkursen wäre der Umsatzanstieg gegenüber 2022 bei +16,3% gewesen, teilt De Rigo mit.

Weiter heißt es, dass der Umsatz des Geschäftsbereichs Wholesale sich um 16,8% erhöhte auf 279,1 Millionen € (239,0 Millionen € im Jahr 2022). Bei unveränderten Wechselkursen würde das Umsatzwachstum im Vergleich zu 2022 bei 20,1% liegen. Zu den Märkten, die am meisten zum Wachstum beigetragen haben, gehören Italien, die Türkei, Brasilien, China und Spanien. Das starke Wachstum wird vor allem durch das immer stärker werdende hohe Preissegment angetrieben, was zu zwei Dritteln zum Wachstum des gesamten Geschäftsbereichs beigetragen hat. Auch die letztes Jahr 40 Jahre alt gewordene, hauseigene Lifestyle-Marke Police sei mit dafür verantwortlich gewesen. Der Beitrag der Übernahme des Geschäftsbereichs Rodenstock mit den beiden Marken Porsche Design und Rodenstock sei bislang nur mäßig, da die Übernahme erst in der zweiten Jahreshälfte erfolgt ist.

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Der Geschäftsbereich Retail konnte seinen Umsatz um 6,5% auf 242,6 Millionen € steigern, verglichen mit 227,7 Millionen € im Jahr 2022. Bei unveränderten Wechselkursen würde das Umsatzwachstum im Vergleich zu 2022 bei 12,0% liegen, dies liegt vor allem an der schwachen Türkischen Lira. Das generierte Jahreswachstum ist organisch, da es keine signifikanten neuen Kurspunkte im Geschäftsjahr gegeben hat.

„Der von der Unternehmensgruppe nach der schwierigen Corona-Krise eingeschlagene Weg macht uns sehr zufrieden und spornt uns an, noch besser zu werden“, erklärt Ennio De Rigo, Präsident der De Rigo-Gruppe. „Die in den beiden letzten Jahren getätigten Investitionen haben einen wirksamen Beitrag zum Verkauf geleistet. Die wachsenden Konflikte in vielen Ländern der Erde machen es noch schwieriger, Prognosen zu erstellen und internationale Kampagnen zu planen, da sich die Lage weiterhin extrem unsicher gestaltet. Unsere kontinuierliche Diversifizierung, die wir durch unsere globale Expansion verfolgen, dämpft die negativen Auswirkungen dieser Ereignisse in gewisser Hinsicht. Die abgeschlossene Übernahme und Integration der Rodenstock Eyewear und das zusätzliche Wachstum des mittleren Preissegments werden die geschäftliche Entwicklung 2024 antreiben.“

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