Anzeige
Menicon (Banner)
|

SWAV: Feierlicher Abschluss in Kirchheimbolanden

Gruppenbild mit Gesellen auf der Freisprechungsfeier für Augenoptik-Gesellen am 29. Juni 2025 in Kirchheimbolanden
70 Gesellen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland wurden am 29. Juni in Kirchheimbolanden feierlich freigesprochen. Bild: KD Busch/SWAV

Augenoptiker aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland freigesprochen

Ende Juni fand in Kirchheimbolanden die mittlerweile neunte Freisprechungsfeier für die Auszubildenden der Augenoptik statt. 70 Absolventen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland freuten sich, im festlichen Rahmen ihre Gesellenbriefe und Prüfungszeugnisse entgegenzunehmen.

Die Gesellen aus dem Saarland nahmen in diesem Jahr erstmalig an der Freisprechungsfeier in der Stadthalle an der Orangerie teil. Damit wurde die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Augenoptiker-Innung Rheinland-Pfalz/Saarland sichtbar. Moderator Patrik Sommer, der die Feier seit 2015 mit großem Engagement moderiert, begrüßte die neuen Teilnehmenden besonders herzlich. Für ihn war es gleichzeitig ein emotionaler Abschied – nach vielen Jahren am Mikrofon begleitete er die Veranstaltung ein letztes Mal.

Redner würdigen Handwerk und Engagement

Mit ihrer Begrüßungsrede am Sonntag, den 29. Juni, eröffnete Landesinnungsmeisterin Patricia Fuchs die Feier und hieß die anwesenden Gäste sowie die frischgebackenen Gesellen herzlich willkommen. In ihrer Ansprache würdigte sie nicht nur die herausragenden Leistungen der Junghandwerker, sondern bedankte sich auch bei den engagierten Prüfungsausschüssen und Berufsschullehrern für ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Zu den Ehrengästen zählten unter anderem die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt, Helmut Zimmer, Präsident der Handwerkskammer des Saarlandes, Dr. Marc Muchow, Stadtbürgermeister von Kirchheimbolanden, sowie zahlreiche Vertreter der Handwerkskammern aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die Geschäftsstelle der Augenoptiker-Innung und des SWAV war mit Geschäftsführer Peter Kupczyk und mehreren Mitarbeitenden aus Speyer vertreten.

Anzeige
Essilor (Banner)

Auch Dr. Marc Muchow, Helmut Zimmer und Daniela Schmitt nutzten die Gelegenheit, ihre Wertschätzung für das Handwerk und die Leistung der jungen Fachkräfte zum Ausdruck zu bringen. In ihren Ansprachen betonten sie die Bedeutung gut ausgebildeter Augenoptiker für die Gesellschaft – heute mehr denn je. Die frischgebackenen Gesellen erhielten von allen Seiten herzliche Glückwünsche und aufmunternde Worte für ihren weiteren Weg.

Preise für „die Besten der Besten“ und bewegende Abschiede

Insgesamt 139 Auszubildende hatten sich den Gesellenprüfungen im Winter und Sommer gestellt, 111 davon haben erfolgreich bestanden. Die neuen Gesellen aus den Berufsschulstandorten Bad Dürkheim, Koblenz, Saarbrücken und Trier wurden einzeln auf die Bühne gerufen, gefeiert und geehrt. Besonders herausragende Leistungen wurden durch den Azublick-Preis der Firma Zeiss gewürdigt. 

Mit besonderem Applaus verabschiedete die Innung Renate Schantz und Rainer Lofink, die über 30 Jahre lang dem Gesellenprüfungsausschuss angehörten. Patricia Fuchs würdigte beide in einer persönlichen Laudatio. Auch Moderator Patrik Sommer wurde emotional verabschiedet.

Quelle: SWAV

Ähnliche Beiträge

  • … zur Opti 2024

    Der Countdown läuft. Nicht mehr lange und die Opti 2024 wird im Januar ihre Pforten in München öffnen. Vieles ist neu, vieles bleibt vertraut. Aus der Startposition heraus gibt die neue Messeleiterin Cathleen Kabashi einen Einblick in den letzten Monat vor dem Großereignis.

  • EAH Jena: Interbild-Symposium zu „Digitaler Arbeitswelt“

    Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena veranstaltet am 18. März 2026 das 9. Interbild-Symposium zur Gesundheit in der digitalen Arbeitswelt. Fachvorträge aus u.a. Optometrie und Ophthalmologie beleuchten Belastungen und Prävention bei der Bildschirmarbeit.

  • Welttag des Sehens

    Mehr als 800 Millionen Menschen weltweit sehen schlecht, weil sie keine Sehhilfe haben. Zum heutigen Welttag des Sehens wollen die Christoffel-Blindenmission (CBM) und das Deutsche Komitee zur Verhütung von Blindheit (DKVB) auf diesen Missstand aufmerksam machen.

  • Hohe Myopie bei Kindern

    Hohe Myopie bei Kindern ist ein seltenes Phänomen, dass Fachleute vor besondere Aufgaben stellt. Im Gegensatz zur häufigen Myopie-Progression bei Schulkindern folgt diese Form nicht den klassischen Mustern der Entwicklung einer Myopie. Stattdessen ist sie häufig mit komplexen Ursachen wie genetischen Erkrankungen, syndromalen Störungen oder Frühgeburtlichkeit verbunden.

  • Woche des Sehens 2024: „Klar sehen“

    Bereits seit 2002 informiert die Woche des Sehens über die Bedeutung gesunden Sehvermögens und macht auf die Situation blinder und sehbehinderter Menschen aufmerksam. Dieses Jahr steht die bundesweite Kampagne vom 8. bis 15. Oktober unter dem Motto „Klar sehen“.