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GfK: Einkommenserwartung stabilisiert Konsumklima im Herbst

Leerer Einkaufwagen mit Herbstblättern
Das Konsumklima erholt sich zum Herbst hin leicht, bei großen Anschaffungen halten sich die deutschen Verbraucher aber noch zurück. Symbolbild: Masson-Simon/Envato

Verbraucherstimmung bleibt trotz positiver Impulse angespannt

Das Konsumklima in Deutschland zeigt im Oktober eine leichte Erholung. Der entsprechende Indikator steigt um 1,2 Punkte auf -22,3 Zähler. Hauptgrund für diese Entwicklung ist die gestiegene Einkommenserwartung. Dagegen sinken sowohl die Anschaffungsneigung als auch die Konjunkturerwartungen weiter. Die Sparneigung bleibt nahezu unverändert.

Die aktuelle Erhebung des Konsumklimas wird seit Oktober 2023 gemeinsam von NIQ/GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) veröffentlicht.

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Anschaffungsneigung und Konjunkturerwartung weiter rückläufig

Trotz verbesserter Einkommensaussichten sinkt die Anschaffungsneigung um 1,5 Punkte auf -11,6 Zähler – der niedrigste Wert seit Juni 2024. Hohe Lebenshaltungskosten und geopolitische Unsicherheiten führen zu Zurückhaltung bei größeren Ausgaben.

Auch die Konjunkturerwartungen verschlechtern sich im September zum dritten Mal in Folge. Der Indikator fällt um 4,1 Punkte auf -1,4 Zähler. Die Mehrheit der Verbraucher rechnet nicht mit einer wirtschaftlichen Erholung in den kommenden Monaten. Wirtschaftsexperten prognostizieren für 2025 eine Stagnation.

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