Silhouette: Vollständiger Erdgasausstieg am Standort Linz
Umstellung zentraler Prozesse bringt messbare Einsparungen
Mit der vollständigen Abkehr von fossilem Erdgas hat die Silhouette Group am Standort Linz einen weiteren Schritt in der Produktionsumstellung umgesetzt. Seit April 2026 werden sämtliche Fertigungsprozesse ohne Erdgas betrieben, nachdem zentrale Anlagen elektrifiziert wurden.
Die Umstellung betrifft mehrere Produktionsbereiche des Brillenherstellers und führt nach Unternehmensangaben zu Einsparungen von mehreren hundert Megawattstunden Erdgas pro Jahr. Gleichzeitig reduziert sich der CO₂-Ausstoß um mehr als 100 Tonnen jährlich.
Elektrifizierung als Grundlage der Umstellung
Ein wesentlicher Schritt erfolgte bereits 2025 mit der Umrüstung der Abluftreinigungsanlage in der Lackiererei. Die zuvor gasbetriebene Nachverbrennung wurde durch eine elektrische Lösung ersetzt, die mit Strom aus erneuerbaren Quellen betrieben wird, soweit möglich aus eigener Erzeugung. Dadurch entfallen jährlich rund 363 MWh Erdgas und etwa 85 Tonnen CO₂.

In diesem Jahr wurde zudem die letzte gasbeheizte Lagerhalle umgestellt. Damit werden weitere rund 70 MWh Erdgas sowie etwa 18 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart.
„Die Dekarbonisierung der Industrie gehört zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. Mit dem Verzicht auf Erdgas an unserem Standort in Linz zeigen wir, dass nachhaltige Produktion auch in der Industrie möglich ist. Unser Anspruch ist es, diesen Wandel aktiv mitzugestalten – als Innovationstreiber und als Vorbild für unsere Branche“, erklärte Thomas Windischbauer, COO der Silhouette Group.



