Anzeige
Menicon (Banner)

Mister Spex: Neuer Store in Ulm eröffnet

200 Geschäfte europaweit geplant, Corona senkt das Wachstum

Der Omnichannel-Optiker Mister Spex eröffnete am 1. Dezember in den Ulmer Sedelhöfen seinen 48. Store. Damit hat Mister Spex in 2021 14 neue Stores in Deutschland, Österreich und Schweden eröffnet, mittelfristig sollen jährlich bis zu 50 weitere Geschäfte folgen. Es ist geplant, dabei auch in Länder zu expandieren, in denen es bisher nur ein Online-Angebot gibt. Mittelfristig möchte Mister Spex in mehr als 200 Stores europaweit sein Angebot auch lokal vor Ort präsentieren.

Zuletzt hatte Mister Spex noch mitgeteilt, dass der Wachstumskurs auch im dritten Quartal 2021 fortgesetzt werden konnte, insbesondere getrieben durch die Produktkategorien Sonnenbrille mit einem Umsatzplus von 13% und Kontaktlinsen mit einem Plus von 12%.

Wachstum unterhalb der Erwartungen fortgeführt

Lediglich die Umsätze mit Korrektionsbrillen blieben mit einem Anstieg von 7% hinter den Erwartungen zurück. Dies hing nach eigener Aussage in erster Linie mit einer langsamer als erwarteten Umsatzerholung in den Stores und insbesondere in den neueren Storekohorten zusammen. Während die vor der Pandemie eröffneten Stores über dem Niveau von 2019 liegen, würden die jüngeren Storekohorten unter einem Mangel an Stammkunden aufgrund der geringeren Besucherzahlen während der Corona-Beschränkungen leiden und damit noch mehr im Vergleich zu den älteren Kohorten.

Korrektionsbrillen machen demnach etwa 80% des Umsatzes in den Stores aus und seien daher ein wichtiger Treiber für die Umsatzentwicklung in den lokalen Geschäften. Darüber hinaus blieb auch der Online-Umsatz mit Korrektionsbrillen in den umsatzschwachen Sommermonaten hinter den Erwartungen zurück, ein Trend, der sich im Online-Handel insgesamt weitgehend widerspiegelt.

Im Vergleich zum dritten Quartal 2019 sei man mit 35% stark gewachsen. Damit liege das Gesamtwachstum – mittlerweile nachhaltig über mehrere Jahre – deutlich über der allgemeinen Marktentwicklung. Sebastian Dehnen, Finanzvorstand und Mitglied des Vorstands der Mister Spex SE, sagt: „Auch in einem Quartal, in dem wir unterhalb unserer eigenen Erwartungen wachsen, gewinnen wir im Vergleich zu 2019 weiter deutlich Marktanteile, was den Erfolg unseres wachstumsstarken Geschäftsmodells untermauert.“

Innenansicht des neuen Geschäfts in Ulm. Bild: Mister Spex SE
Innenansicht des neuen Geschäfts in Ulm. Bild: Mister Spex SE

Ähnliche Beiträge

  • Safilo: Hugo Boss-Lizenz langfristig erneuert

    Safilo und Hugo Boss haben die vorzeitige Verlängerung ihrer globalen Lizenzvereinbarung für die Brillenkollektionen von Boss und Hugo bis Dezember 2030 bekanntgegeben. Gemeinsam will man weiterhin die „hohen Potenziale im Brillensegment voll ausschöpfen“.

  • Menicon: Mehrere Änderungen im Kontaktlinsen-Portfolio

    Menicon nimmt verschiedene Anpassungen am Sortiment seiner formstabilen und Speziallinsen vor und passt Abläufe an, um Fachbetrieben klare Strukturen und vereinfachte Bestellprozesse zu ermöglichen. Die Maßnahmen betreffen unter anderem Verpackung, Lieferwege und die Benennung einzelner Produkte.

  • Menrad: Internationale Beteiligungen verkauft

    Im Zuge des Insolvenzverfahrens des Brillenherstellers Menrad wurden nun zwei zentrale internationale Beteiligungen veräußert. Nach dem Verkauf der Markenrechte im Sommer 2025 markiert dies einen weiteren Schritt in der Abwicklung des Unternehmens.

  • Sea2see: Neue Kampagnenmotive

    Von Modefotograf Weston Fuller in Kalifornien in Szene gesetzt, enthüllt Sea2see sein neues Fotoshooting für die Saison Frühling/Sommer 2022.

  • Shamir: Fahrspaß auf dem Hockenheimring

    Passend zur Markteinführung eines neuen Brillenglases für Autofahrer lud Shamir drei seiner Kunden am Samstag, den 17. Juni ein auf den legendären Hockenheimring. Hier durften sie hinter die Kulissen blicken und mit einem Alpine Sportwagen auch selbst über die Rennstrecke fahren.

  • Zukunft trifft Innovation

    Visall hat 140 Schülerinnen und Schüler zusammen mit Lehrkräften des Beruflichen Schulzentrums Leonberg in der Produktionsstätte in Schnelldorf begrüßt. Die Abschlussklassen erhielten Einblicke in die Herstellung hochwertiger Brillengläser „Made in Germany“.