Anzeige

Fielmann AG: Positive Halbjahresbilanz für 2021

Umsatzplus von 29%, Gewinnerhöhung um etwa 150%

Auf der gestrigen virtuellen Jahreshauptversammlung vermeldete die Fielmann AG die vorläufigen Geschäftszahlen des ersten Halbjahres 2021. Demnach entwickelte sich das Geschäft im zweiten Quartal 2021 in allen relevanten Märkten sehr erfreulich. Im Vergleich zum Vorjahr wuchsen Umsatz und Ergebnis der Gruppe zweistellig. Als Gründe hierfür wurden die Entspannung der Corona-Lage sowie Investitionen in die Digitalisierung und Internationalisierung – hier besonders die Übernahme der spanischen Optikerkette Óptica & Audiología Universitaria – genannt.

Der Außenumsatz einschließlich Mehrwertsteuer und Bestandsveränderungen stieg um +29% auf 919 Mio. € (Vorjahr: 712,7 Mio. €). Der Konzernumsatz wuchs um +29% auf 790 Mio. € (Vorjahr: 610,8 Mio. €). Den Gewinn vor Steuern (EBT) wird mit etwa 95 Mio. € rund +150% über Vorjahr (37,5 Mio. €) erwartet.

Anzeige
Essilor (Banner)

Fortsetzung der Vision 2025

Seine Vision 2025 setzt Fielmann weiter entschlossen um, investiert pro Jahr mehr als 100 Mio. € in die Digitalisierung des Geschäftsmodells und die internationale Expansion. Mit dem Soft-Launch der neuen App in Deutschland hat das Unternehmen im ersten Halbjahr 2021 erstmals seine patentierte Online-Messtechnologie für Korrektionsbrillen in die Omnichannel-Plattform integriert, bietet somit nach und nach immer mehr Kunden den Online-Brillenkauf in bewährter „Fielmann-Qualität“, wie betont wurde. Auch der internationale Rollout der Omnichannel-Plattform geht voran: Mit dem Start eines Online-Shops und der Eröffnung der ersten tschechischen Niederlassung in Prag ist Fielmann in den vergangenen Wochen in den 16. Markt in Kontinentaleuropa eingetreten.

Weitere Gewinne erwartet trotz ambitionierter Konkurrenz

Für das gesamte Jahr erwartet Fielmann einen Außenumsatz von rund 2 Mrd. € (Vorjahr: 1,6 Mrd. €) und einen Gewinn vor Steuern von etwa 200 Mio. € (Vorjahr: 175,5 Mio. €). Auf die Frage eines Aktionärs, ob der Vorstand signifikante Folgen für die eigene Wachstumsstrategie durch den Börsengang von Mister Spex erwarte, folgte ein klares Dementi von Marc Fielmann: „Wir orientieren uns an Kundenwünschen, nicht an Finanzierungsplänen kleinerer Mitbewerber. Die Tatsache, dass alle Online-Händler inzwischen reihenweise Fachgeschäfte eröffnen wollen, bestätigt unsere Strategie. Die Zukunft liegt im Omnichannel-Geschäftsmodell.“

 

v.l.: Georg Alexander Zeiss, Marc Fielmann, Prof. Dr. Mark K. Binz
v.l.: Georg Alexander Zeiss, Marc Fielmann, Prof. Dr. Mark K. Binz

Ähnliche Beiträge

  • Hecht: Beteiligungsgesellschaft wird neuer Eigentümer

    Die seit 46 Jahren inhabergeführte Hecht Contactlinsen GmbH aus Au bei Freiburg hat einen achtmonatigen Prozess abgeschlossen: Künftig gehört der deutsche Hersteller von maßgefertigten, formstabilen und weichen Kontaktlinsen mehrheitlich zu Novum Capital, einem inhabergeführten Beteiligungsunternehmen aus Frankfurt am Main.

  • Seiko: Roadshow durch vier deutsche Großstädte

    Im Oktober nutzte der Brillenglasanbieter Seiko im Rahmen einer Roadshow mit Halt in Dortmund, Frankfurt/Main, Nürnberg und Berlin die Gelegenheit, seine neusten Produkte und Konzepte vorzustellen.

  • Apollo: Neuer Managing Director übernimmt

    Deutschlands filialstärkster Augenoptiker hat eine neue Führung gefunden: Ab April wird Alex Versteeg die Position des Managing Director bei Apollo übernehmen. Er folgt damit auf Nihat Aydin, der sich dazu entschieden hatte, das Unternehmen zu verlassen.

  • CooperVision: Presbyopie als Schwerpunkt im Herbst und Winter

    Besonders in der dunkleren Jahreszeit, wenn schlechtere Lichtverhältnisse das Sehvermögen zusätzlich belasten, sind Lösungen gefragt, die Betroffenen den Alltag erleichtern. Für CooperVision ein guter Grund, in der Kundenkommunikation in diesem Herbst und Winter einen besonderen Schwerpunkt auf das Thema Alterssichtigkeit zu legen.