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AKA: Weniger Augenoptiker krank

Kranke Person unter Bettdecke
Anders als in vielen anderen Branchen entspannt sich der Krankenstand in der Augenoptik zumindest leicht im Vergleich zum Rekordjahr 2022. Bild: Isabella Fischer/Unsplash

Krankenstand entspannt sich im Vergleich zum Rekord-Vorjahr

Genau 13,3 Tage pro Jahr waren Arbeitnehmer in der Augenoptik laut einer Erhebung der Augenoptiker Ausgleichskasse VVaG (AKA) im Jahr 2023 aus Krankheitsgründen nicht arbeitsfähig. Im Vergleich zum Rekord-Krankenstand im Vorjahr ist dieser Wert damit deutlich rückläufig.

Für das Jahr 2022 meldete die AKA noch einen Höchststand an Krankentagen in der Augenoptik. Im Vergleich zum Jahr 2021 waren die Zahlen um über 60% gestiegen. 2022 waren Arbeitnehmer in der Augenoptik nach dieser Statistik 16,1 Tage aus Krankheitsgründen nicht arbeitsfähig (immer gerechnet über eine 7-Tage-Woche).

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Krankentage und Anzahl der Krankheitsfälle sinken in der Augenoptik

Die durchschnittliche Dauer eines Krankheitsfalls in der Augenoptik lag 2023 bei 5,09 Tagen. Im Jahr 2022 waren dies noch 5,64 Tage. Die Anzahl der einzelnen Krankheitsfälle sank von 2,85 Fälle pro Mitarbeiter in 2022 auf 2,61 Fälle im Jahr 2023. Mit diesen Zahlen ergibt sich laut der brancheneigenen Ausgleichskasse AKA (Dortmund) für die Augenoptik ein Ergebnis, dass sich von der allgemeinen Entwicklung in Deutschland abkoppelt.

So meldete die Techniker Krankenkasse (TK) beispielsweise, dass die krankheitsbedingten Fehlzeiten der hier versicherten Erwerbstätigen auch in 2023 erneut leicht gestiegen seien. Jeder bei der TK versicherte Erwerbstätige sei durchschnittlich 19,4 Tage krankgeschrieben gewesen, was eine weitere Steigerung zum Rekordjahr 2022 bedeutet (damals 19,0 Fehltage). Als Hauptgrund werden erneut Erkältungskrankheiten genannt. Auch die DAK-Gesundheit spricht von einem weiteren Rekordjahr. Im Gesamtjahr käme jeder Erwerbstätige hier auf durchschnittlich 20 Fehltage. Auch bei der DAK-Gesundheit sieht man Atemwegserkrankungen wie Erkältungen, Bronchitis und Grippe als Hauptgrund für die Ausfälle.

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