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BVA: Augenärzte-Kongress AAD 2025 erfolgreich beendet

Ausstellerstand der Fachzeitschrift DER AUGENSPIEGEL, das einen Aufsteller mit der Aufschrift 25 Jahre Aussteller bei der AAD zeigt
Die Fachzeitschrift DER AUGENSPIEGEL (aus dem FOCUS-Verlag Eyepress Fachmedien) war wie immer auf dem Augenärzte-Kongress vertreten und erhielt dafür eine Anerkennung des Veranstalters. Foto: Katica Djakovic

Umfrage zur Zukunft der Augenheilkunde liefert aktuelle Einblicke

Die Augenärztliche Akademie Deutschland (AAD) 2025 ist am vergangenen Samstag vor mehr als 5.100 Besuchern zu Ende gegangen. Auf dem Augenärzte-Kongress wurden zudem die Ergebnisse einer Umfrage zur Zukunft der Augenheilkunde präsentiert. Sie zeigen, dass unter den jungen Fachärzten der Wunsch nach Selbstverwirklichung und einer ausgewogen Work-Life-Balance steigt.

Die beiden Gastgeber, der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA) und die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG), konnten an den vier Kongresstagen in Düsseldorf insgesamt 5.187 Besucher auf dem Jubiläumskongress begrüßen.

„Was bewegt junge Augenärzte in Deutschland?“

Am letzten Kongresstag haben das BVA-Ressort „Weiterbildungsbeauftragte“ und das Ressort „Angestellte Augenärztinnen und Augenärzte“ die Ergebnisse zu ihrer Umfrage zur Zukunft der Augenheilkunde vorgestellt. An der Umfrage, die die thematischen Schwerpunkte Weiterbildung, Arbeitsbedingungen, Karriereperspektiven und Selbständigkeit setzte, hatten 236 junge Fachärzte sowie Ärzte in Weiterbildung teilgenommen.

Verglichen mit den Ergebnissen einer ähnlichen Umfrage aus dem Jahr 2016 fällt auf, dass die Work-Life-Balance einen höheren Stellenwert im (Arbeits-)Leben junger Ärzte einnimmt. 2016 wurden insbesondere finanzielle Sicherheit und Karrieremöglichkeiten als prioritär wahrgenommen. In der aktuellen Umfrage gewinnen dahingegen gute Arbeitsbedingungen, Teamklima und Praxisausstattung an Bedeutung. „Sicherheit wird weiterhin als wichtiger Faktor angegeben. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach flexibleren Arbeitsmodellen“, erklärt Weiterbildungsbeauftragter Dr. Philipp Bachmann.

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Flexiblere Arbeitsmodelle gewünscht

Das spiegelt sich auch in den bevorzugten Anstellungsmodellen wider: 43% der Befragten gaben an, in einer Gemeinschaftspraxis arbeiten zu wollen, 35% in einer Praxis- und 25% in einer MVZ-Anstellung. 19% der Befragten bevorzugen die Niederlassung in einer Einzelpraxis. „Die Teilnehmenden empfinden insbesondere die wachsenden bürokratischen Anforderungen bei einer selbständigen Tätigkeit als herausfordernd“, fasst Dr. Marian Kiel, Weiterbildungsbeauftragter, zusammen.

„Die Ergebnisse liefern einen aktuellen Einblick in den Alltag, die Wünsche und Sorgen des ophthalmologischen Nachwuchses. Sie zeigen aber auch: Unsere jungen Kolleginnen und Kollegen haben weder den Arztberuf noch die eigenständige Niederlassung aufgegeben, doch die Rahmenbedingungen erschweren ihnen den Schritt in die Selbstständigkeit“, erklärt der BVA-Vorsitzende. „Die Umfrageergebnisse zeigen darüber hinaus den zunehmenden Wunsch nach persönlicher Ansprache und Beratung. Es gilt nun, uns den Ergebnissen der Umfrage entsprechend aufzustellen.“

Quelle: BVA

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