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BVA und DOG: 25. AAD-Kongress verspricht „laut zu werden“

Tätowierter Arm mit Mikrophon in Hand
Mit dem 25. AAD-Kongress feiern DOG und BVA „Silberhochzeit“. Für das Jubiläumsjahr haben sich die zwei augenärztlichen Fachgesellschaften eine Aktion auf dem diesjährigen Wacken Open Air-Festival ausgedacht. Bild: Allec Gomes/Unsplash

Ophthalmologische Silberhochzeit in Düsseldorf

Die Augenärztliche Akademie Deutschland (AAD) öffnete gestern zum 25. Mal ihre Türen. Vom 19. – 22. März laden der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA) und die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e.V. (DOG) zum gemeinsamen Kongress. Anlässlich dieses Jubiläums haben sich die Organisationen etwas Besonderes einfallen lassen: Die Augenheilkunde wird laut!

Vor 25 Jahren legten die beiden deutschen augenärztlichen Fachgesellschaften DOG und BVA ihre jeweils eigenen Kongresse zusammen: Die Essener Fortbildung für Augenärzte (EFA) und die Wiesbadener Tagung für Augenärzte entfielen im Jahr 2000 erstmalig und machten Platz für die neu gegründete Augenärztliche Akademie Deutschland (AAD). BVA und DOG wollten auf diesen Weg ihre Energien bündeln und gemeinsam einen qualitativ hochwertigen, anspruchsvollen Kongress in neuer Größenordnung erschaffen. Ein großes Risiko, das sich für beide Parteien jedoch bereits ab dem ersten Kongress ausgezahlt hatte: Gemeinsam erreichte man eine größere Zielgruppe und konnte mit dem neuen Konzept eine große Bandbreite an Teilnehmenden aus Augenheilkunde, Assistenzpersonal und Industrie ansprechen.

Damals wie heute bestimmt die Programmkommission, bestehend aus gleichermaßen BVA- und DOG-Repräsentanten, jährlich das Kursprogramm. „Die AAD hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft, die Nummer 1 in der augenärztlichen Fortbildung in Deutschland zu werden und das 25 Jahre durchgehalten! Also eine beeindruckende Erfolgsgeschichte in der Zusammenarbeit von DOG und BVA“, sagt Prof. Dr. med. Claus Cursiefen, Generalsekretär der DOG und Mitglied der Programmkommission von BVA und DOG.

Augenheilkunde trifft Wacken Open Air-Rockfestival

Für das Jubiläumsjahr haben sich BVA und DOG etwas Besonderes einfallen lassen: Zusammen mit der Stiftung Auge und der Wacken Foundation werden sie auf dem diesjährigen Wacken Open Air (W:O:A) auf die Bedeutung der augenheilkundlichen Vorsorgeuntersuchungen aufmerksam machen. „Das Wacken Open Air war bei Gründung vor über 30 Jahren nur eine kleine Idee, erwachsen aus einem Zusammenschluss von Musikbegeisterten, das im Verlauf der Jahre zum weltweit größten Heavy Metal Festival aufgestiegen ist“, zieht Daniel Pleger, 1. BVA-Vorsitzender und Mitglied der Programmkommission die Parallele zur AAD. Die an das Festival angeschlossene Wacken Foundation versammelt als gemeinnützige Stiftung mehrere Projekte.

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In diesem Jahr schließen sich BVA und DOG mit der Stiftung Auge an, denn: „Die augenärztliche Vorsorgeuntersuchung kann in zahlreichen Krankheitsbildern vor vermeidbarer Erblindung schützen“, erklärt Prof. Dr. med. Frank Holz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Auge und Mitglied der Programmkommission von BVA und DOG. „Auf dem diesjährigen W:O:A werden wir daher mit der Wacken Foundation vor Ort sein und unter dem Motto ‚Vorsorge hilft‘ darüber aufklären, warum augenärztliche Vorsorge so wichtig ist.“

Augenheilkunde zukunftsfähig aufstellen

Die AAD bleibt mit dem Programm am Puls der Zeit und widmet sich in Kursen den Themen des aktuellen augenheilkundlichen Alltags wie beispielsweise der elektronischen Patientenakte (ePA) oder dem Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in der Augenheilkunde. „Wenn DOG, BVA und unsere Referenten weiter so konstruktiv für die augenärztliche Fortbildung zusammenarbeiten, steht einer Feier der ‚goldenen Hochzeit‘ in 25 Jahren Nichts im Wege“, so der DOG-Generalsekretär.

Quelle: BVA/DOG

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