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Carl Zeiss Meditec: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2021/22

Firmengebäude Carl Zeiss Meditec AG in Jena
Der Standort in Jena der Carl Zeiss Meditec AG. Bild: Zeiss

Positive Geschäftsentwicklung, gut gefüllte Auftragsbücher

Die Carl Zeiss Meditec AG erzielte im Geschäftsjahr 2021/22 einen Umsatz von rund 1.903 Millionen Euro (Vorjahr 1.647 Millionen Euro), ein Wachstum von +15,5% (währungsbereinigt: +13,3%). Der Auftragseingang stieg noch deutlicher auf rund 2.251 Millionen Euro (+30,1%, währungsbereinigt: +27,7%) an. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg auf rund 397 Millionen Euro (Vj. 374 Millionen Euro) an. Die EBIT-Marge lag bei 20,9% (Vj. 22,7%).

Dr. Markus Weber, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss Meditec AG: „Wir blicken erneut auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Angesichts der deutlich gestiegenen geopolitischen und makroökonomischen Risiken sowie der zunehmenden Inflation sind wir mit dem erzielten Ergebnis hoch zufrieden. Aufgrund der gut gefüllten Auftragsbücher und stabiler Nachfrage nach unseren Innovationen sind wir zuversichtlich, auch 2022/23 auf Wachstumskurs zu bleiben.“

Beide strategische Geschäftsbereiche tragen zum Wachstum bei

Der strategische Geschäftsbereich Ophthalmic Devices steigerte den Umsatz im Geschäftsjahr 2021/22 um +17,0% (währungsbereinigt: +15,0%) auf 1.469 Millionen Euro (Vj. 1.256 Millionen Euro). Dabei leistete laut Unternehmensangaben insbesondere das Geschäft mit wiederkehrenden Umsätzen aus Verbrauchsmaterialien, Implantaten und Serviceleistungen einen signifikanten Wachstumsbeitrag. Der Auftragseingang erhöhte sich von 1.319 Millionen Euro auf 1.721 Millionen Euro und verzeichnete somit einen Anstieg von +30,5% (währungsbereinigt: +28,3%). Hierzu trug neben einer robusten Nachfrage im Geräte- und Verbrauchsmaterialiengeschäft auch der Anstieg der Fertigungs- und Lieferzeiten im Gerätegeschäft aufgrund von Engpässen in den weltweiten Lieferketten und in der Materialbeschaffung bei.

Im Geschäftsbereich Microsurgery setzte sich die Umsatzerholung fort und übertraf zudem mit einer Umsatzsteigerung von +10,9% (währungsbereinigt: +7,8%) auf 434 Millionen Euro (Vj. 391 Millionen Euro) das Marktwachstum. Der Auftragseingang entwickelte sich zuletzt überproportional zum Umsatz und stieg um 28,6% (währungsbereinigt: 25,7%) von 412 Millionen Euro auf 530 Millionen Euro an. Hierzu trug neben einer robusten Nachfrage auch der Anstieg der Fertigungs- und Lieferzeiten im Gerätegeschäft aufgrund angespannter Lieferketten und in der Materialbeschaffung bei.

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Verhalten positive Aussichten für 2022/23

Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung sowie des hohen Auftragsbestands blickt das Unternehmen zuversichtlich auf das Geschäftsjahr 2022/23. Andererseits blieben makroökonomische und politische Unsicherheitsfaktoren wie die Anspannung der weltweiten Lieferketten, die hohe Inflation, Chinas COVID-Politik und der Krieg zwischen Russland und der Ukraine weiter bestehen, so Zeiss.

Für das erste Quartal 2022/23 wird deshalb erwartet, dass die EBIT-Marge deutlich hinter dem Vorjahreswert zurückbleibt. Unter der Prämisse, dass sich die Risikofaktoren jedoch im Laufe des Jahres nicht weiter verschärfen, wird das Umsatzwachstum für das gesamte Geschäftsjahr 2022/23 mindestens in Höhe des Marktwachstums erwartet, die EBIT-Marge dürfte um die 19 bis 21% liegen. Kostensteigerungen aus Personalaufbau, Tarifabschlüssen und aus den Lieferketten könnten dies zusätzlich belasten.

Quelle: Carl Zeiss Meditec AG

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