Anzeige
CooperVision (Banner)
|

Forschung: Technologie gegen Spiegelungen auf Oberflächen

Hand, die mit einer Pinzette ein Glasstück hält
Die Glasprobe auf dem Foto ist beidseitig mit NanoAR beschichtet. Durch die extrem geringe Spiegelung wirkt sie nahezu unsichtbar, nur der Schatten verrät ihre Präsenz. Bild: NanoAR

Start-up erhält Förderung für Entspiegelungsverfahren

Das Start-up NanoAR entwickelt eine nanostrukturierte Technologie zur Reduzierung von Spiegelungen auf gekrümmten Oberflächen und bei variablen Lichteinfallswinkeln. Die Lösung basiert auf Forschung des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung und wird durch den Exist-Forschungstransfer unterstützt.

Die Technologie orientiert sich am Aufbau von Mottenaugen und ermöglicht eine gleichmäßige Entspiegelung über verschiedene Wellenlängenbereiche. Sie kann unter anderem in Brillen, Smartphone-Displays, optischen Linsen und Lasersystemen eingesetzt werden. Als Lizenzmodell oder durch Lieferung beschichteter optischer Komponenten soll die Technologie angeboten werden.

Zurzeit sucht das Start-up Fachkräfte für die Geschäftsentwicklung und Kundenakquise, die Gründung ist bis Ende 2026 geplant. Vorab will man Referenzkunden gewinnen, um die Markteinführung vorzubereiten.

Ähnliche Beiträge

  • Augengesundheit: Risikofaktor Augenfarbe

    Wie man heute weiß, hängt die Farbe der Iris auch mit der Neigung zu bestimmten Augenerkrankungen zusammen. In einem aktuellen Überblick zeigen Experten der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), was über diesen Zusammenhang bekannt ist.

  • Oculus: Ausgezeichnete Ausbildungsqualität in Wetzlar

    Am 30. April war die Bundesagentur für Arbeit bei Oculus in Wetzlar, um den Optikgerätehersteller mit dem Ausbildungszertifikat auszuzeichnen. Bei der Übergabe der Urkunde betonte Petra Kern, Leiterin der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar, das herausragende Engagement des Unternehmens in der beruflichen Ausbildung.

  • Silmo Paris: Wettbewerb für optisches Design 2026

    Silmo Paris kündigt den Optical Design Contest 2026 an. Der Wettbewerb richtet sich an Studierende im Bereich Design, die sich mit der Zukunft des Sehens auseinandersetzen möchten. Ziel ist es, kreative Konzepte für Brillen und optische Produkte zu entwickeln.

  • PREMIUM-BRILLENGLÄSER MADE BY LEICA

    (Anzeige) Unblur the world: In einer Welt, in der vermeintliche Schönheitsideale den Blick auf wahre Schönheit verstellen und Filter das Wesentliche verzerren, soll nicht nur die Marketing-Kommunikation, sondern auch das persönliche Miteinander den Blick für das Reale wiederentdecken. Mit Brillengläsern, durch die man die Welt so sieht, wie sie ist.

  • Hochschule Aalen: Traditioneller Besuch bei Zeiss

    In guter Tradition besuchten Studierende der Hochschule Aalen im Herbst das Unternehmen Zeiss. Im Werk in Aalen zur Rezeptfertigung basierend auf der Freiformtechnologie und in Oberkochen im Innovationszentrum der Zeiss Meditec gab es Einblicke aus erster Hand.