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GfK: Konsumklima stabilisiert sich unterhalb der Erwartungen

Damit Verbraucher wieder bereit sind, mehr Geld auszugeben, müsse erstmal Planungssicherheit durch eine Regierungsbildung herrschen, beurteilen die Marktforscher von GfK/NIM die derzeitige Situation. Bild: Getty Images/Unsplash
Zwei Frauen tragen mehrere Einkaufstaschen

Anstieg der Sparneigung bei den Deutschen und verpuffter Wahleffekt

In der ersten Erhebung nach den Bundestagswahlen 2025 erholt sich die Verbraucherstimmung etwas. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartungen als auch die Anschaffungsneigung verbessern sich. Da jedoch auch die Sparneigung im März zunahm, bleibt das Konsumklima nahezu unverändert und damit unterhalb der gesetzten Erwartungen.

Die Verbraucher in Deutschland rechnen für April laut aktuellen Ergebnissen des GfK Konsumklimas powered by NIM nur mit einem minimalen Anstieg im Vergleich zum Vormonat. „Offenbar haben die Wahlen mit der Aussicht auf eine neue Regierung bei einer Reihe von Konsumenten den Pessimismus etwas schwinden lassen. Allerdings trübt der neuerliche Anstieg der Sparneigung das Gesamtbild. Sie verhindert eine stärkere Verbesserung des Konsumklimas“, erklärt Rolf Bürkl, Konsumexperte beim NIM. „Eine zügige Regierungsbildung sowie die baldige Verabschiedung eines Haushalts für dieses Jahr wäre ein wichtiger Beitrag für mehr Planungssicherheit – nicht nur bei Unternehmen, sondern auch bei den privaten Haushalten. Denn dann wären diese wieder eher bereit, Geld auszugeben und den Konsum zu beleben.“

Einkommenserwartungen und Anschaffungsneigung legen leicht zu

Nach zwei Rückgängen in Folge verbessern sich die Einkommenserwartungen im März wieder, liegen aber immer noch unter dem entsprechenden Vorjahreswert. Die Anschaffungsneigung steigt ebenfalls leicht an, verharrt jedoch insgesamt gesehen immer noch auf einem sehr niedrigen Niveau. Sie ist immer noch schlechter als zu Zeiten der beiden Lockdowns in der Pandemie 2020/2021.

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