Anzeige
Menicon (Banner)
|

Hochschule Aalen: 17. Karl Amon Optometry Award verliehen

Die Preisträger des Karl Amon Optometry Award 2024 Teresa Köberle und Peter Steckbauer mit Karl Amon (r.) und der Studiengangsleiterin Prof. Dr. Anna Nagl (l.)
Die Preisträger des Karl Amon Optometry Award 2024 Teresa Köberle und Peter Steckbauer mit Karl Amon (r.) und der Studiengangsleiterin Prof. Dr. Anna Nagl (l). Bild: Hochschule Aalen/Samuel Burkart

Myopie-Management im Fokus auf Graduiertenfeier

Auch in diesem Jahr wurde im Rahmen der Graduiertenfeier an der Hochschule Aalen der renommierte Karl Amon Optometry Award verliehen. Dieses Mal stand sowohl bei den Masterarbeiten als auch bei der Preisverleihung das Thema Myopie-Management im Mittelpunkt.

Die über 100 Teilnehmer der jährlich in Aalen stattfindenden Veranstaltung freuten sich mit den Bachelor- und Masteralumni über den erfolgreichen Abschluss ihres Augenoptik-/Optometrie-Studiums. Der im Rahmen dieser Feierlichkeiten verliehene, mit insgesamt 2.000 € dotierte 17. Karl Amon Optometry Award ging an Teresa Köberle und Peter Steckbauer.

Kalkulation von Myopie-Management-Produkten und -Dienstleistungen

Der Stifter und Namensgeber des Preises, Karl Amon, informierte in seiner Laudatio darüber, dass die Kurzsichtigkeit (Myopie) immer häufiger auftritt. Prognosen zufolge soll im Jahr 2050 die Hälfte der Weltbevölkerung betroffen sein.

Teresa Köberle, auch Jahrgangsbeste, beschäftigte sich in ihrer von Prof. Dr. Anna Nagl und Georg Scheuerer betreuten Masterarbeit mit der Kalkulation von Produkten und Dienstleistungen beim Myopie-Management. Ziel der Arbeit war die Entwicklung eines praxisorientierten Leitfadens, der theoretische Grundlagen des internen Rechnungswesens mit einem speziellen Fokus auf optometrische Anwendungen im Myopie-Management kombiniert.

Anzeige
Essilor (Banner)
Hütewerfen an der Hochschule Aalen von den graduierten Augenoptikern/Optometristen
Traditionelles Hütewerfen der graduierten Augenoptiker/Optometristen. Bild: Hochschule Aalen/Samuel Burkart

Eine Umfrage unter Augenoptikern ergab, dass eigene Kalkulationen den Preisfindungsprozess signifikant erleichtern. Der von Teresa Köberle entwickelte Leitfaden bietet Augenoptikern hilfreiche Werkzeuge zur präzisen Kalkulation und unterstützt eine wirtschaftlich erfolgreiche Preisgestaltung in diesem wachsenden Markt.

Analyse bestehender Programme und Entwurf eines innovativen Ansatzes beim Myopie-Management

Peter Steckbauer widmete sich in seiner Masterarbeit der Analyse bestehender Myopie-Management-Programme und dem Entwurf eines neuen Lösungsansatzes. Die Arbeit wurde von Prof. Dr. Anna Nagl, Georg Scheuerer und Andreas Polzer betreut. Ziel der Untersuchung war es, die bestehenden Programme zu bewerten und einen zukunftsweisenden Ansatz zu entwerfen, der den steigenden Anforderungen bei der Behandlung Myoper gerecht wird. Eine Umfrage zeigte den Bedarf an flexibleren und ganzheitlicheren Ansätzen, die von betroffenen Eltern besser verstanden werden.

Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wurde im Rahmen dieser Masterarbeit das Softwareprogramm myopia.kids entwickelt, das augenoptischen Fachgeschäften und Augenarztpraxen Werkzeuge zur Verfügung stellt, die speziell auf die Bedürfnisse junger Patienten zugeschnitten sind. Das Programm soll somit auch zur besseren Vernetzung der verschiedenen Berufsgruppen beitragen und einen nachhaltigen Behandlungserfolg im Myopie-Management unterstützen.

Anzeige
Menicon (Banner)

Ähnliche Beiträge

  • DOG: Früh erkannte Augentumore inzwischen besser heilbar

    Tumoren im Auge sind zwar selten, können jedoch unerkannt zum Tode führen. Wie die Heilungsaussichten bei Aderhautmelanom und Retinoblastom aussehen, erklärt Professor Dr. Nikolaos E. Bechrakis, Präsident der DOG und Direktor der Klinik für Augenheilkunde am UK Essen.

  • CBM: Grauer Star bei Kindern bleibt oft unbehandelt

    Zum Welttag des Sehens am 9. Oktober ruft die Christoffel-Blindenmission (CBM) zur Sensibilisierung für vermeidbare Sehbehinderungen und Blindheit auf. Ein Beispiel ist die achtjährige Valentine aus Kamerun, die aufgrund eines angeborenen Grauen Stars weder ihre Mutter sehen noch zur Schule gehen konnte.

  • DOG: Aufklärung zur Welt-Glaukom-Woche

    Das Glaukom, der grüne Star, gilt als eine der häufigsten Erblindungsursachen. Jeder zweite Betroffene weiß lange nichts von seinem Augenleiden. Zur Welt-Glaukom-Woche (10. bis 16. März) rät die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) zu regelmäßigen Terminen beim Augenarzt.

  • Ein Interlens-Wochenende in Lübeck

    Auf der 111. Arbeitstagung des Interlens Contactlinsen-Institute e.V. berichteten Fachreferenten über die interessantesten Kontaktlinsenthemen, die die Welt der Augenoptik und Optometrie derzeit beschäftigen. Was sind z.B. die Neuentwicklungen bezüglich des operativen Austausches der Linsen sowie verschiedener Intraokularlinsendesigns? Hier erfahren Sie es.

  • Schweiz: Myopie-Management jetzt als Kassenleistung

    Der Schweizerische Berufsverband für Augenoptik und Optometrie (SBAO) hat in einer Arbeitsgruppe mit OptikSchweiz erreicht, dass zum 1. Juli 2024 das Myopie-Management in der Mittel- und Gegenständeliste der Krankenpflege-Leistungsverordnung KLV (MiGeL) aufgenommen wird.