Anzeige
Menicon (Banner)

Konsumklima auf höchstem Stand seit April 2022

Frauen mit Einkaufstaschen kaufen vergnügt ein
Die Verbraucherstimmung in Deutschland steigt im Oktober auf den höchsten Stand seit April 2022 an. Bild: Getty Images/Unsplash

Neue Zahlen von GfK und NIM

Laut neusten Angaben von GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) setzte die Verbraucherstimmung in Deutschland im Oktober ihre leichte Erholung fort. Für November wird ein weiterer Anstieg prognostiziert, bei der Konjunkturerwartung bleiben die Deutschen jedoch pessimistischer.

Der nun ermittelte Wert im Konsumklima-Index ist der höchste Wert seit April 2022, wobei das Niveau insgesamt nach wie vor niedrig ist. „Nach der leichten Verbesserung im Vormonat steigt das Konsumklima weiter an. Es klettert auf den höchsten Wert seit April 2022. Damals wurden, nach Beginn des Ukraine-Krieges, -15,7 Punkte gemessen“, erklärt Rolf Bürkl, Konsumexperte beim NIM. „Aber trotz des Anstiegs bleibt das Niveau des Konsumklimas nach wie vor überaus niedrig. Die Verunsicherung durch Krisen, Kriege und gestiegene Preise ist derzeit immer noch sehr ausgeprägt und verhindert, dass für den Konsum positive Faktoren, wie spürbare reale Einkommenszuwächse, nicht ihre volle Wirkung entfalten können. Meldungen über eine steigende Zahl an Unternehmensinsolvenzen und über Beschäftigungsabbaupläne bzw. Produktionsverlagerungen ins Ausland verhindern zudem eine deutlichere Erholung der Konsumstimmung“.

Anzeige
Essilor (Banner)

Konjunkturerwartung sinkt weiter

Im Gegensatz zur Konsumstimmung sehen die deutschen Verbraucher die konjunkturelle Entwicklung für die kommenden 12 Monate erneut etwas pessimistischer. Die Konjunkturerwartungen sinken zum dritten Mal in Folge. Mit einem geringen Minus von 0,5 Zählern weist der Konjunkturindikator aktuell 0,2 Punkte auf. Ein geringerer Wert wurde zuletzt im März 2024 mit -3,1 Punkten gemessen.

So hat auch die Bundesregierung ihre ursprüngliche Prognose für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr nach unten revidiert. Beim Bruttoinlandsprodukt wird jetzt ein Minus von 0,2 Prozent erwartet.

Ähnliche Beiträge

  • Carl Zeiss Meditec: Probleme im Ophthalmo-Bereich

    Der Ophthalmologie-Bereich von Carl Zeiss Meditec meldet rückläufige Zahlen. Vor allem im IOL-Geschäft und bei Diagnostik gibt es Einbußen. Mit Sparmaßnahmen und Strukturänderungen will das Unternehmen die Profitabilität stabilisieren.

  • De Rigo: Konzernumsatz übersteigt erstmals 500 Mio.-Marke

    De Rigo konnte für das Jahr 2023 einen Konzernumsatz in Höhe von 506 Mio. € verbuchen und damit ein Plus von knapp 12% im Vergleich zum Vorjahr. Stark schwankende Wechselkurse in einigen Ländern haben das Wachstum allerdings zu einem großen Anteil gebremst.

  • AKA: Krankenstand in der Augenoptik bleibt unter Durchschnitt

    Die Diskussion um die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall hat in Deutschland aufgrund der sehr hohen Krankenstände in den letzten Wochen an Dynamik gewonnen. Auch vor diesem Hintergrund blickt die Augenoptiker Ausgleichkasse nun ganz genau auf die aktuellen Krankenstände in der Augenoptik.

  • Wagner + Kühner: Erneuter Insolvenzantrag

    Die Wagner + Kühner GmbH hat zwei Jahre nach der ersten Insolvenz erneut einen Antrag auf ein Insolvenzverfahren beim Amtsgericht Bad Kreuznach gestellt. Das Geschäft läuft aktuell stabil und uneingeschränkt weiter, heißt es in einer offiziellen Mitteilung.

  • EssilorLuxottica: Rekordumsatz im vergangenen Jahr

    Im Jahr 2022 konnte EssilorLuxottica ein weiteres Jahr des Umsatzwachstums und der Margenausweitung verzeichnen und liegt laut eigenen Aussagen auf Kurs mit seinem langfristigen Finanzplan. Von einem neuen Rekordergebnis ist gar die Rede im vorläufigen Geschäftsbericht.

  • Rodenstock: Umsatzwachstum und Gewinnrückgang in 2022

    Rodenstock konnte im Geschäftsjahr 2022 den Nettoumsatz auf 505 Millionen € steigern (2021: 486 Millionen € auf vergleichbarer Basis), erzielte jedoch nach eigener Aussage auch wegen dem Rückzug aus dem russischen Markt 4% weniger Gewinn als im Jahr 2021.