Anzeige
Menicon (Banner)

Londoner erhält erste 3D-gedruckte Augenprothese der Welt

Klinische Studie steht bevor

Ein Krankenhauspatient wird der erste Mensch auf der Welt sein, der eine 3D-gedruckte Augenprothese trägt. Das Moorfields Eye Hospital in London berichtete auf seiner Website, dass Steve Verze aus Hackney im Osten Londons das künstliche Auge eingesetzt wird.

„Ich brauche eine Prothese seit ich 20 Jahre alt bin, und habe mich dabei immer unwohl gefühlt“, wird Verze zitiert. „Das neue Auge sieht fantastisch aus, und da es auf der 3D-Digitaldrucktechnologie basiert, wird es immer besser werden.“

Anzeige
Essilor (Banner)

Kürzere Wartezeiten erhofft

Bei einer herkömmlichen Prothese müsse in einer zweistündigen Sitzung die Augenhöhle des Patienten modelliert werden, bevor die Prothese angepasst und anschließend bemalt wird. Mit der 3D-gedruckten Augenprothese soll der Herstellungsprozess auf zwei bis drei Wochen verkürzt werden, wobei der erste Termin nur eine halbe Stunde dauert, so das Krankenhaus.

Professor Mandeep Sagoo, Facharzt für Augenheilkunde am Moorfields Eye Hospital, erklärte hierzu: „Wir sind begeistert von den Möglichkeiten, die diese vollständig digitale Augenprothese bietet und hoffen, dass die bevorstehende klinische Studie uns belastbare Beweise für den Wert dieser neuen Technologie liefern wird und zeigt, welchen Unterschied sie für die Patienten macht. Sie hat eindeutig das Potenzial, die Wartelisten zu verkürzen.“

Steve Verze erhält die erste 3D-gedruckte Augenprothese der Welt. Bild: Moorfields Eye Hospital
Steve Verze erhält die erste 3D-gedruckte Augenprothese der Welt. Bild: Moorfields Eye Hospital

Anzeige
Menicon (Banner)

Ähnliche Beiträge

  • Augenärztliche Versorgung in Pflegeheimen unzureichend

    Über 80-Jährige sind in Bezug auf Augenerkrankungen eine Hochrisikogruppe. Die ophthalmologische Versorgung von Bewohnern in Pflegeeinrichtungen verdient daher besondere Aufmerksamkeit, findet jedoch nicht in ausreichendem Umfang statt, wie eine Bonner Studie nun herausgefunden hat.

  • WIDR® me: Die neue Generation Gleitsicht

    (Anzeige) Mit WIDR® me hebt optovision Gleitsichtgläser auf ein neues Niveau: Statt auf
    Durchschnittswerten basiert das Glasdesign auf dem individuellen Sehverhalten
    jedes Brillenträgers. Eine kurze VR-Messung erfasst innerhalb von 90 Sekunden
    persönliche Blickmuster und Pupillendynamik. Das Ergebnis: präzisere
    Sehbereiche, höhere Verträglichkeit und durch das außergewöhnliche
    Einkaufserlebnis ein klarer Mehrwert für Augenoptiker und Kunden.

  • Digitalstudie 2023: Deutsche 71 Stunden pro Woche online

    Die Daten aus der neuen Postbank-Studie „Die digitalen Deutschen 2023“ liegen vor: Demnach steigt die Internetnutzungsdauer weiter auf durchschnittlich 71 Stunden pro Woche, die ein Bundesbürger online verbringt. Das bedeutet einen Anstieg von 21 Stunden in den vergangenen fünf Jahren.

  • Zeiss: MyoCare-Brillengläser bald auch in Deutschland

    Zeiss hat angekündigt, seine für das Myopie-Management entwickelten „MyoCare“-Brillengläser bald in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf den Markt zu bringen. In Asien verfügt das Unternehmen bereits über mehr als zehn Jahre Erfahrung mit progressiver und hochgradiger Myopie.

  • Evex Group: Tom Kirschbaum übernimmt als CEO

    Die Evex Group, Beteiligung des Private Equity-Investors Flex Capital und Kopf der deutschen Software-Anbieter Amparex, Euronet und Ipro, präsentiert sich zum Jahreswechsel mit einer neuen Führung: Dr. Tom Kirschbaum übernimmt als CEO von Dr. Toni Schmidt, der zu Flex Capital wechselt.

  • Ipro und Amparex: Britischer Marktführer steigt ein

    Ipro und Amparex geben bekannt, dass mit der in York (UK) ansässigen Optix Ltd. nun auch der britische Marktführer in Sachen Software für Augenoptiker zur Gruppe gehört. Damit erhöht sich die Anwenderbasis für die neue Softwarelösung „Amiro“ auf über 7.500 Betriebe.