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Marcolin: Finanzergebnisse für das dritte Quartal 2024

Marcolin-Zentrale in Longarone, Italien
Bild: Marcolin

Höhere Gewinne, Rückgang beim Umsatz, neue Lizenzen

In den ersten neun Monaten des Jahres 2024 verzeichnete Marcolin eine Verbesserung der Margen, wobei die Umsätze zurückgingen. Besonders viel für das kommende Jahr verspricht sich das italienische Unternehmen von verlängerten Markenpartnerschaften und mehreren neuen Lizenzvereinbarungen.

Die Margensteigerung im genannten Zeitraum war signifikant, mit einem bereinigten EBITDA von 65,7 Millionen € und einer Marge auf den Nettoumsatz von 16,1% (im Vergleich zu 15,3% im gleichen Zeitraum des Vorjahres). Der Nettoumsatz belief sich auf 408,0 Millionen €, was einem Rückgang von 3,2% bei aktuellen Wechselkursen (-2,8% bei konstanten Wechselkursen) im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Die bereinigte Nettoverschuldung belief sich auf 337,4 Millionen €, was eine Verbesserung von 6,9 Millionen Euro im Vergleich zum 31. Dezember 2023 darstellt, dank des positiven Cashflows aus den operativen Aktivitäten.

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Expansion des Markenportfolios wird fortgesetzt

Im ersten Dreivierteljahr des Jahres hat Marcolin, neben den Lizenzverlängerungen mit GCDS, Zegna, MAX&Co. und Skechers, eine exklusive Vereinbarung mit Christian Louboutin geschlossen, wodurch die französische Marke Anfang 2025 erstmals in ihrer Geschichte in der Augenoptik-Kategorie debütieren wird.

Weiterhin wurde eine Partnerschaft mit der Regenjacken-Marke K-Way eingegangen, für deren Sonnenbrillen, optischen Fassungen, Skibrillen und Kinderbrillen Marcolin das Design, die Herstellung und den weltweiten Vertrieb übernehmen wird.

Auch mit Abercrombie & Fitch Co. kommt man zusammen für das Design, die Produktion und den Vertrieb von Sonnenbrillen und optischen Fassungen unter den Marken Abercrombie, Abercrombie Kids und Hollister.

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