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Mister Spex: Ergebnis steigt trotz Umsatzrückgang

Management Board von Mister Spex. Von links: Tobias Krauss, CEO, und Benjamin von Schenck, CFO
Das Management Board von Mister Spex. Von links: Tobias Krauss, CEO, und Benjamin von Schenck, CFO. Bild: Mister Spex

Stationäres Geschäft treibt Entwicklung im ersten Quartal

Mister Spex hat im ersten Quartal 2026 einen Umsatzrückgang verzeichnet, gleichzeitig aber die Ergebniskennzahlen verbessert. Der Nettoumsatz lag bei 40,7 Mio. € und damit 9% unter dem Vorjahr.

Während das Online-Segment um 19% zurückging, entwickelte sich das Filialgeschäft positiv und wuchs um 11%. Neue Standorte und integrierte Übernahmen trugen dazu bei.

Filialgeschäft stärkt Marge und Ergebnis

Das stationäre Geschäft wirkte sich auch auf die Profitabilität aus. Die Bruttomarge stieg auf 59%, was unter anderem auf einen höheren Anteil an Korrektionsbrillen zurückgeführt wird. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich auf 1,3 Mio. €. Neben der Margenentwicklung nennt das Unternehmen auch reduzierte Kostenstrukturen als Grund.

Finanzvorstand Benjamin von Schenck erklärte, der Rückgang im Online-Bereich sei bewusst gesteuert worden, während das wachsende Filialgeschäft die Profitabilität unterstütze.

Strukturmaßnahmen und Fokus auf Effizienz

Parallel verfolgt Mister Spex weitere Anpassungen im Geschäftsmodell. Dazu gehören eine vereinheitlichte IT-Plattform, der Ausbau datenbasierter Prozesse sowie Automatisierung. Zudem konzentriert sich das Unternehmen stärker auf margenstärkere Produkte.

Vorstandschef Tobias Krauss erklärte, man habe das Kerngeschäft auf ein belastbares Niveau gehoben und sehe sich bereits dort positioniert, wohin sich der Markt entwickle.

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