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Mister Spex: Prognose für 2023 erfüllt, Marktanteile gewonnen

Mister Spex-Vorstand. Bild: Mister Spex SE

Omnichannel-Optiker schlägt das nächste Kapitel des nachhaltigen Wachstums auf 

Mister Spex SE gab die Geschäftszahlen für das Gesamtjahr 2023 bekannt. Der Jahresumsatz stieg um 6% auf 224 Mio. € und lag damit deutlich im Rahmen der Prognose. Das starke Wachstum wurde von den wichtigsten Produktkategorien, Sonnenbrillen und Korrektionsbrillen, getragen. Vor allem im Kernmarkt Deutschland war der Haupttreiber für das starke Umsatzwachstum im Jahr 2023. Die bereinigte EBITDA-Marge erreichte die Erwartungen mit 0,4% bzw. 0,9 Mio. € im Jahr 2023, was einer Verbesserung von 9,2 Mio. € gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Das Jahr 2023 war bestimmt von Kaufzurückhaltung bei den Kunden und ein langsames Wachstum des Optikmarktes. Mister Spex hat darauf mit der konsequenten Umsetzung der „Lean 4 Leverage“-Maßnahmen reagiert und konnte seinen Umsatz trotz der schwierigen Rahmenbedingungen weiter steigern: Insgesamt wuchs die Gruppe um 6 %, in Deutschland wuchs Mister Spex um 10% und konnte weitere Marktanteile gewinnen. Der flächenbereinigte Umsatz wuchs um starke 3%, bei acht neu eröffneten Stores. Die Verbraucherstimmung hat sich 2023 gegenüber dem Tiefstand von 2022 leicht erholt, bleibt aber deutlich unter dem Niveau von 2021.

Bei Mister Spex SE unterstütze die konsequente Umsetzung der Maßnahmen des „Lean 4 Leverage“-Programms ein beschleunigtes Wachstum bei Korrektionsbrillen: Im vierten Quartal 2023 steigerte das Unternehmen den Umsatz um 18%, im Gesamtjahr 2023 um 10%. Darüber hinaus wuchs die Kategorie Sonnenbrille mit 13% bereits das zweite Jahr in Folge zweistellig. Der Fokus auf die Verbesserung des Einkaufs-Erlebnisses hat zu einem Anstieg des durchschnittlichen Bestellwerts (AOV) geführt. Dieser wuchs über alle Kategorien um 7%, bei Korrektionsbrillen um 8%.  Die Kunden entschieden sich für höherwertige Produkte wie dünnere Gläser und zusätzliche Beschichtungen. Auch die Nachfrage nach Gleitsichtgläsern stieg.

Konzentration auf das Kerngeschäft und ein strenges Kostenmanagement führten zu einem deutlich besseren bereinigten EBITDA

Im Rahmen des „Lean 4 Leverage“-Programms konzentrierte sich Mister Spex verstärkt auf den Kernmarkt Deutschland. Der Umsatz stieg um 10% auf 169 Mio. €. Gleichzeitig konnte das Unternehmen die Rohertragsmarge durch reduzierte Rabatte, einen attraktiven Produktmix und Preiserhöhungen auf 50,6 % steigern, was einem Anstieg von 212 Basispunkten im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

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Dirk Graber, CEO der Mister Spex SE, sagt: „Mister Spex hatte ein erfolgreiches Jahr 2023, in dem wir trotz schwieriger Marktbedingungen unsere Marktanteile und unser bereinigtes EBITDA steigern konnten. Wir haben die Effizienz gesteigert, indem wir uns auf das Kerngeschäft konzentriert, die Bruttomarge erhöht und eine schlankere Organisation aufgebaut haben. Außerdem haben wir in all unseren Stores in Deutschland maßgefertigte Brillenfassungen eingeführt und bieten unseren Kunden das beste Omnichannel-Erlebnis.“

Ausblick für 2024

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet das Mister Spex SE ein Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Das Unternehmen plant bis zu fünf neue Stores in Deutschland zu eröffnen. Der deutsche Markt wird weiterhin der Haupttreiber des Umsatzwachstums sein. International erwartet Mister Spex einen Umsatz auf dem Niveau von 2023. Der Ausblick basiert auf der Annahme eines konstanten Geschäftsportfolios und stabiler Wechselkurse.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet das Unternehmen eine positive bereinigte EBITDA-Marge im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Mit dem Effizienzprogramm „Lean 4 Leverage“ wird Mister Spex auch im Jahr 2024 die Profitabilität des Geschäfts weiter verbessern, unter anderem durch die Modernisierung der IT-Infrastruktur und den gezielten Einsatz von KI-Technologien. Ziel ist es, weitere Effizienzgewinne zu realisieren und damit die Basis für nachhaltiges profitables Wachstum zu legen.

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