Anzeige
Menicon (Banner)
|

Modernes Shop-Design

Bilder: Möbel und Raum

Vom Werkstattcharakter zum Wohngefühl

Wie sich Handwerk, Beratung und Raumgestaltung zu einem stimmigen Gesamterlebnis verbinden lassen, zeigt diese Gestaltung in Rudersberg eindrucksvoll. Gemeinsam mit Möbel und Raum aus Michelstadt, Planerin Andrea Fritz, wurde für Matthias Radlinger Schritt für Schritt eine unverwechselbare Umgebung geschaffen, die den Anspruch von LensLab und der Brillenmanufaktur gestalterisch sichtbar macht.

Den Auftakt bildet die zur Boutique umgebaute Garage: Hinter einem gläsernen Fassungsarchiv werden ausgewählte Brillen hochwertig inszeniert, ergänzt durch wohnliche Elemente, die eher an ein stilvolles Wohnzimmer erinnern als an ein klassisches Fachgeschäft. Das Ergebnis wirkt exklusiv, persönlich und überraschend nahbar.

Die Fotos zeigen den ausgebauten Refraktionsbereich. Der Weg dorthin ist bewusst dramaturgisch angelegt und führt Kunden zunächst durch den Einschleifservice – das handwerkliche Herz des Unternehmens. Das renovierte Treppenhaus und Schränke mit Holzlamellen setzen klare Linien und eine helle Industrieverglasung mit weißen Stahlrahmen sorgen für gestalterische Akzente.

Feminin, modern, unverwechselbar

Wie stark Ladenbau die Identität eines Betriebs sichtbar machen kann, zeigen die Bilder dieses rund 70 m² großen Fachgeschäfts der Inhaberin Cornelia Gerth. Gemeinsam mit der Poschmann Design GmbH und Inneneinrichterin Bonny Dommer entstand ein Raumkonzept, das die Persönlichkeit des jungen Teams konsequent aufgreift: modern, feminin und voller Lebensfreude.

Ausgangspunkt der Gestaltung war ein bewusst erhaltenes Bestandsmöbel – die markante Kasse. Ihre Farbigkeit lieferte die Vorlage für das gesamte Interieur. Steingrün als ruhige Basis, Alpinweiß für Klarheit und Casella Eiche Natur für warme Akzente schaffen eine harmonische, hochwertige Atmosphäre mit hohem Wiedererkennungswert.

Anzeige
Bausch+Lomb (Banner)

Die Bilder zeigen eine klar strukturierte Raumaufteilung mit bewusst inszenierten Zonen. Besonders der Beratungsbereich wirkt durch die monochrome Gestaltung in Grüntönen ruhig und fokussiert. Einen lebendigen Gegenpol setzt der expressive Boden, der dem Raum Dynamik und Leichtigkeit verleiht. Liebevolle Details – etwa die kleine graue Katze mit bunten Blumen – bringen Persönlichkeit in die Fläche und unterstreichen die emotionale Handschrift des Geschäfts.

Zugleich überzeugt das Konzept funktional: Rund 3.000 Fassungen wurden in klassische Präsentationsflächen und flexible Möbelelemente integriert. Ein großer Etagentisch bildet dabei das Zentrum des Raums und kann zugleich für Events genutzt werden.

Auch technische Anforderungen wurden gestalterisch elegant gelöst. Schwere Vorhänge verbessern die Akustik und verbergen Installationen, während die Sonnenbrillenwand mit beleuchtetem Stoffrahmen eine fast galerieartige Inszenierung schafft. Bestehende Elemente wie die bunten Stifte im Kinderbereich wurden bewusst übernommen und stärken den sympathischen Charakter.

So entsteht ein Geschäft, das Professionalität, Emotionalität und Teamgeist überzeugend in Raum übersetzt.

Ähnliche Beiträge

  • Mythos Nachtmyopie: Aktuelle Forschung räumt auf

    Lange Zeit galt die Nachtmyopie als Hauptursache für schlechtes Sehen in der Dämmerung und bei Nacht. Dabei ist die Studienlage dazu höchst fragil. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen überraschende Erkenntnisse, was physiologisch tatsächlich im Auge passiert, wenn es dunkel wird – und vor allem auch, was nicht passiert. FOCUS hat dazu mit Dr. Philipp Hessler gesprochen.

  • Autofokus in der Brille – ein Zukunftskonzept?

    Einige Firmen tüfteln aktuell an einer smarten Alternative zu Progressivgläsern. Eine davon ist das finnische Start-up IXI, das vor Kurzem eine Finanzspritze von 36,5 Millionen US-Dollar für die Entwicklung einer Autofokus-Brille erhalten hat. FOCUS hat mit einem der Gründer, Niko Eiden, über das Potenzial der Brille, aber auch über aktuelle Herausforderungen gesprochen.

  • Werkstoffkunde: Acetat als Brillenwerkstoff

    Kaum eine Brillen-Kollektion kann auf die Verwendung von Kunststoffen verzichten. An der Spitze der Materien für Brillen steht das Acetat. Doch auch neue Werkstoffe sind etabliert und erfreuen sich steigender Beliebtheit. Es ist also an der Zeit, sein Wissen rund um die Materialkunde aufzufrischen.

  • Sehen am Bildschirm

    Rund 63% aller Arbeitsplätze verfügen heute über einen Bildschirm – und viele über mehrere. Trockene Augen, Reizungen oder Sehprobleme wie Kopfschmerzen oder verschwommenes Sehen sind die Folgen. Als häufig erster Ansprechpartner kann der Augenoptiker/Optometrist hier seine Kompetenz beweisen.

  • Bildung als Schlüssel zur Zukunft

    In Kyamulibwa, einem kleinen Ort in Uganda, verändert eine Augenoptikerschule Leben. Junge Menschen erhalten die Chance auf eine qualifizierte Ausbildung – und damit auf eine Zukunft jenseits von Armut und Abhängigkeit. Möglich wird das durch das Engagement von „Wir helfen sehen e.V.“ und die Unterstützung deutscher Augenoptiker.

  • ZVA: Vertrauen in stationäre Augenoptik ungebrochen

    Der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) hat in der Brillenstudie 2024/25 des Instituts für Demoskopie Allensbach erneut einen Untersuchungsteil zum Sehbewusstsein der Deutschen beauftragt. Die Ergebnisse bestätigen die hohe Wertschätzung, die stationäre Augenoptik in der Bevölkerung genießt.