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NIM: Konsumklima stabilisiert sich im Mai

Hände Erwachsener, die am Tisch zuhause das Haushaltsbudget kalkulieren mit Rechner und Zettel
Die Einkommenserwartungen in deutschen Haushalten steigen, doch die Kauflaune und Verbraucherstimmung bleiben schwach. Insgesamt erholt sich das Konsumklima damit auf niedrigem Niveau. Bild: DragonImages/Envato

Einkommenserwartungen steigen, Kaufverhalten bleibt verhalten

Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland hat sich im Mai leicht verbessert. Der entsprechende Indikator steigt um 3,3 Punkte, bleibt mit -29,8 Punkten jedoch weiterhin deutlich im negativen Bereich.

Vor allem die Erwartungen an die eigene Einkommensentwicklung haben sich erholt. Der Wert steigt um 11,4 Punkte auf -13,0 Punkte. Hintergrund sind unter anderem eine geringere Eskalation geopolitischer Spannungen sowie politische Signale zu möglichen Entlastungen für private Haushalte.

Rolf Bürkl, Head of Consumer Climate beim NIM, sagt: „Die Verbraucherstimmung beendet, zumindest für den Moment, ihren Sinkflug und erholt sich in diesem Monat wieder etwas.“

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Kauflaune bleibt gedämpft bei leicht stabileren Erwartungen

Trotz leichter Verbesserungen zeigt sich bei der Anschaffungsneigung weiterhin Zurückhaltung. Der Indikator steigt nur moderat um 1,2 Punkte auf -13,2 Punkte und bleibt damit klar im Minus.

Auch die Sparneigung nimmt erneut ab und liegt nach einem Rückgang um 2,2 Punkte bei 13,9 Punkten. Im langfristigen Vergleich ist dieser Wert weiterhin hoch, hat sich zuletzt jedoch etwas abgeschwächt.

Die aktuellen Daten des NIM Konsumklimas zeigen zudem, dass sich Inflationssorgen leicht reduzieren und auch die Konjunkturerwartungen nach vorherigen Rückgängen wieder etwas anziehen. Insgesamt bleibt die Verbraucherstimmung jedoch auf niedrigem Niveau.

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