Anzeige
Menicon (Banner)
|

Pro Retina: „Kenne Dein Gen“-Kampagne

DNA hilft bei der Spurensuche – auch bei Netzhauterkrankungen

Mit der bundesweiten Kampagne „Kenne Dein Gen“ informiert die Selbsthilfeorganisation Pro Retina Deutschland e. V. über die Möglichkeiten der molekulargenetischen Diagnostik und die Potenziale von Gentherapien bei erblich bedingten Netzhauterkrankungen.

„Die Entdeckung der DNA ist ein Schlüssel zur Erkenntnis und ein Meilenstein in der Forschung“, bringt Dario Madani, Vorstandsvorsitzender von Pro Retina, mit Blick auf den Welt-DNA-Tag am 25. April die Bedeutung der DNA auf den Punkt. Die molekulargenetische Diagnostik erlaubt es, die Ursachen von unheilbaren Netzhauterkrankungen zu verstehen und öffnet damit den Weg zur Entwicklung von Therapien. Mittlerweile gibt es bereits eine zugelassene Gentherapie für Netzhauterkrankungen, weitere werden erforscht oder sind in der Phase von klinischen Studien. „Jeder Forschungserfolg birgt Hoffnung für Tausende Menschen.“

Anzeige
Hecht (Banner)

Um an einer Gentherapie teilnehmen zu können, muss der Betroffene wissen, welche Genveränderung der Erkrankung zugrunde liegt. Aber auch im Hinblick auf die Lebensplanung appelliert Madani, eine molekulargenetische Diagnose vornehmen zu lassen: „Wer die Ursache für seine Erkrankung kennt, kann sich auf den Krankheitsverlauf einstellen und auch seine Berufs- und Familienplanung entsprechend ausrichten.“ Daher liefern die Veranstaltungen der Pro Retina Kampagne „Kenne Dein Gen“ Informationen und Möglichkeiten zum Austausch mit Betroffenen.

Alle Termine, Anmeldemöglichkeiten und weitere Informationen finden sich auf der Website www.kenne-dein-gen.de.

Ähnliche Beiträge

  • EAOO: 15. Jahreskonferenz in Helsinki

    Die 15. jährliche Konferenz der Europäischen Akademie für Optometrie und Optik (EAOO) findet vom 10. bis 12. Mai 2024 in Helsinki, Finnland, statt. Das Treffen wird in Zusammenarbeit mit der Finnish Association of Vision and Eyecare organisiert.

  • Topcon: Dreier-Team verstärkt Kundenbetreuung

    Topcon Deutschland hat mit einem Dreier-Team seine Kundenbetreuung verstärkt. Mit umfangreichem Erfahrungsschatz stehen Christoph Pohl, Katrin Körner und Sabrina Steinmann-Emek den Kunden des Unternehmens aus Willich (NRW) zur Seite.

  • Ipro: IT-Entwicklertreffen in Frankfurt am Main

    „Ohne verbindliche IT-Standards kommt eine ambitionierte Branche nicht mehr aus“, findet Ipro. Um dieser Ansicht Taten folgen zu lassen, lud der Software-Spezialist alle für die EDV verantwortlichen Entscheider aus der Augenoptik nach Frankfurt am Main zum gemeinsamen Austausch ein

  • Zeiss: Schwacher Jahresstart im Medizintechnikgeschäft

    Carl Zeiss Meditec ist mit einem verhaltenen ersten Quartal in das neue Geschäftsjahr gestartet. Die beiden zentralen Medizintechnik‑Bereiche Ophthalmology und Microsurgery, mit Lösungen für Augenheilkunde, refraktive und Kataraktchirurgie sowie Visualisierungssysteme, verbuchten jeweils Rückgänge.

  • Spectaris: Vorsichtige Signale beim PFAS-Beschränkungsverfahren

    Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat gemeinsam mit fünf nationalen Behörden einen Zwischenbericht zum laufenden Beschränkungsverfahren für Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) veröffentlicht. Der Industrieverband Spectaris ordnet die neuen Entwicklungen gemeinsam mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer VDMA ein.

  • DOG: Sehvermögen im Straßenverkehr oft mangelhaft

    Gutes Sehvermögen ist Voraussetzung für die aktive Teilnahme am Straßenverkehr. „Aktuelle Studien zeigen jedoch, dass ein Teil der Autofahrenden nicht merkt, dass sie seitens des Sehvermögens de facto fahruntauglich sind“, erklärt der Augenarzt und DOG-Experte Prof. Dr. Frank Tost.