| |

Telematik: Anbieter Telekonnekt startet Live-Betrieb

IT-Techniker im Rechenzentrum
Deutschland will die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranbringen. Bild: Gorodenkoff/Shutterstock.com

Nach Zulassung durch die Gematik für „TI-Gateway“

Um die Digitalisierung im Gesundheitswesen in Deutschland voranzutreiben, müssen ab 2026 auch Augenoptiker an die Telematikinfrastruktur angeschlossen sein. Nach erfolgter Zulassung durch die Gesellschaft für Telematik (Gematik) hat der Anbieter Telekonnekt nun den Live-Betrieb mit seiner Lösung aufgenommen.

Die Plattform „TI-Gateway“ von Telekonnekt aus Garching bei München – ein Tochterunternehmen des Technologieherstellers RISE (Research Industrial Systems Engeneering) – ermöglicht den Zugang zur Telematikinfrastruktur ohne Konnektoren. Stattdessen werde alles in einem zentralen Rechenzentrum verwaltet. Fabio Zielke, Head of Marketing and Sales der Telekonnekt GmbH: „Diese Form der Anbindung wird sich sukzessive durchsetzen. Die Leistungserbringer haben weniger Aufwand, alles läuft komplett remote. Sie können sich damit noch besser auf die Versorgung ihrer Patientinnen und Patienten fokussieren.“

Anzeige
Essilor (Banner)

Der Live-Betrieb der Plattform ist nach der erfolgreichen Testphase bereits mit den ersten Kunden gestartet und stellt damit eine zusätzliche Möglichkeit zum Anschluss an die Telematikinfrastruktur dar, die der Gesetzgeber ab 1. Januar 2026 als verpflichtend vorgibt.

Ähnliche Beiträge

  • Opti 2025: Blick nach vorne

    Die diesjährige Opti konnte sich trotz zeitlicher Nähe zur italienischen Fachmesse Mido sehr gut behaupten. Das galt auch für die Halle C4, in der die Kontaktlinsenanbieter ihre Innovationen vorstellten. Wir zeigen Ihnen, was Sie nicht verpassen sollten.

  • Opti: Auferstehung verschoben

    Vom 13. bis 15. Januar 2023 trifft sich wieder die augenoptische Branche auf dem Messegelände München. Weil viele Branchengrößen fehlen, muss die Opti aber kleinere Brötchen backen als zu hoffen war. Wie die Veranstalter damit umgehen und was die Besucher erwartet, lesen Sie im Interview mit GHM-Geschäftsführer Klaus Plaschka.

  • VSP Vision: Nicola Zotta führt Marchon und Marcolin zusammen

    VSP Vision hat Nicola Zotta zum Präsidenten für den Bereich Eyewear und zum Managing Director der Marken Marchon und Marcolin ernannt. Die Entscheidung folgt auf die Übernahme von Marcolin durch VSP Vision im Dezember 2025. Zotta soll die Integration beider Brillenhersteller leiten.

  • Spectaris: Bürokratie als Wirtschaftsbremse

    „2024 muss endlich das Jahr des Bürokratieabbaus werden. Nur so kann Deutschland seine beeindruckenden Stärken ausspielen“, erklärt der deutsche Industrieverband Spectaris und nennt Beispiele für zunehmende Regulierungen.

  • Essilor trauert um Bernard Maitenaz

    Essilor trauert um Bernard Maitenaz, den Erfinder des Varilux Gleitsichtglases. Er ist im Alter von 94 Jahren in seiner Heimatstadt Paris verstorben.