Zeiss: Projekte gegen Versorgungslücken weltweit
Welttag des Sehens rückt Zugang zur Augenversorgung in den Blick
Zum Welttag des Sehens am 8. Oktober verweist Zeiss auf die weiterhin großen Defizite in der augenmedizinischen Versorgung. Mit Projekten in Indien, Nepal und der Karibik unterstützt das Unternehmen Initiativen, die Menschen in unterversorgten Regionen den Zugang zu Untersuchungen, Brillen und Behandlungen erleichtern sollen.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation leben mindestens 2,2 Milliarden Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung. Bei mindestens einer Milliarde Betroffener wäre diese vermeidbar oder behandelbar gewesen. Besonders in Ländern mit niedrigem Einkommen bestehen weiterhin erhebliche Versorgungslücken.
Projekte in Asien und der Karibik
Ein Beispiel ist das Aloka Vision Programme in Indien und Nepal. Nach Unternehmensangaben wurden dort zwischen April 2025 und März 2026 mehr als 1,9 Millionen Menschen untersucht und 23.985 Brillen ausgegeben. Darüber hinaus umfasst das Programm Refraktionsbestimmungen, Aufklärung zur Augengesundheit sowie die Weitervermittlung an augenmedizinische Fachstellen.
In der Karibik unterstützte Zeiss die Organisation Sight for Life bei einem Einsatz in St. Vincent und den Grenadinen. Während einer einwöchigen Initiative wurden nach Angaben des Unternehmens mehr als 90 operative Eingriffe sowie über 700 weitere Behandlungen durchgeführt.
Versorgung als gemeinsame Aufgabe
Die Projekte stehen im Zusammenhang mit dem Engagement von Zeiss zum Welttag des Sehens. Der Brillenglashersteller verweist dabei auf die Bedeutung einer besseren Vernetzung von Diagnostik, Behandlung und Sehkorrektur. Unterstützt werden sollen insbesondere Regionen, in denen der Zugang zu augenmedizinischen Leistungen bislang eingeschränkt ist.


