ZVA: Ein Abschied in Verbundenheit
Der ZVA würdigt Christian Müller für sein langjähriges Engagement
Christian Müller ist im Rahmen der Mitgliederversammlung des Zentralverbands der Augenoptiker und Optometristen in Lübeck mit dem Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet und zum Ehrenpräsidenten ernannt worden. Die Delegierten würdigten damit sein langjähriges ehrenamtliches Engagement sowie seinen Beitrag zur fachlichen und berufspolitischen Entwicklung der Branche.
Während seiner Zeit im Verband prägte Christian Müller die strategische Ausrichtung des ZVA in mehreren Bereichen. Dazu gehörten Initiativen zur Weiterentwicklung von Ausbildungs- und Fortbildungsstrukturen sowie die Betonung gemeinsamer Wege von Augenoptik und Optometrie an Meisterschulen und Hochschulen. Auch die Nachwuchsförderung und die Stärkung der Mitgliederbasis gehörten zu seinen Schwerpunkten. Außerdem vertrat er die deutsche Augenoptik in europäischen Gremien und machte dort auf die Besonderheiten der nationalen Strukturen aufmerksam. Mit Blick auf das neue Führungsteam äußerte der gebürtige Sauerländer sich zuversichtlich und betonte, der Verband sei gut aufgestellt, um kommende Herausforderungen anzugehen.
Seine berufliche Laufbahn begann Christian Müller 1986, als er gemeinsam mit seiner Frau Birgit den Betrieb Saarner Optik in Mülheim an der Ruhr übernahm. Sein ehrenamtliches Engagement startete zwei Jahre später im Vorstand der damaligen Augenoptikerinnung Essen. Anschließend war er unter anderem Obermeister der Augenoptikerinnung Rhein-Ruhr und Vorsitzender des Landesinnungsverbands Nordrhein. Zusätzlich ist er bis heute als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger tätig. Seit 2007 gehörte er dem Vorstand des ZVA an, von 2009 bis 2023 war er 14 Jahre lang Vizepräsident des Verbandes und erreichte damit eine in der Verbandsgeschichte außergewöhnlich lange Amtszeit. Zuletzt war er ab 2023 als Präsident tätig.
Quelle: ZVA




