Anzeige

KGS: Tipps für das bessere Sehen am Bildschirm

Frau im mittleren Alter trägt Brille und schaut auf PC-Bildschirm
Anlässlich des Tags der Brille am 23. April gibt das KGS Tipps für das bessere Sehen am Bildschirm. Bild: Getty Images/Unsplash

Zum Tag der Brille am 23. April steht der digitale Arbeitsalltag im Fokus

Immer mehr Menschen arbeiten heutzutage am Computer. Doch bei welchen Sehdefiziten ist welche Brille notwendig? Anlässlich des Internationalen Tags der Brille am 23. April informiert das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) gemeinsam mit Dr. Wolfgang Wesemann (ehemals HFAK) zum Sehen im digitalen Arbeitsalltag.

Lesebrille für den Übergang

Am Computerarbeitsplatz herrschen besondere Sehbedingungen: Die Augen richten sich hauptsächlich auf den Monitor, doch auch die Tastatur davor und der Raum dahinter sollen klar im Blickfeld liegen. Deshalb sind Bildschirmbrillen mit Gleitsichtfunktion immer die komfortabelste Lösung. Bei einer Alterssichtigkeit unter +1,25 Dioptrien, kann auch eine kostengünstigere Lesebrille mit Einstärkengläsern für entspanntes Sehen sorgen. Allerdings muss sie beim Blick in den Raum abgesetzt werden, da die Sicht sonst verschwimmt.

„Da beide Augen selten dieselbe Sehstärke aufweisen und die Tragezeit lang ist, sollten auch Lesebrillen individuell beim Optiker angepasst werden“, rät Dr. Wolfgang Wesemann, ehemaliger Direktor der Höheren Fachschule für Augenoptik Köln. Standardisierte Lesebrillen vom Discounter eignen sich eher nicht für die Computerarbeit, weil beide Gläser die gleiche Dioptrienzahl aufweisen und sie selten im Dauereinsatz funktionieren.

Bildschirmbrille mit oder ohne Gleitsicht

Eine Bildschirmbrille mit Gleitsichtfunktion bietet einen großen Sehbereich für mittlere und kurze Distanzen. Der Fokus liegt auf dem Monitor, der sich in einem Abstand von 50 bis 100 Zentimetern befindet. Gleichzeitig ermöglicht der obere Bereich des Glases scharfes Sehen im Raum. So können sowohl Bildschirm, Tastatur und Schreibtisch als auch die Arbeitskollegen deutlich erkannt werden, ohne den Kopf in unangenehme Positionen zu bringen. Zudem ist die Brille auch im Alltag einsetzbar, wenn eine klare Sicht in kurzen und mittleren Distanzen wie bspw. beim Schreiben, Lesen, Kochen oder Handwerken erforderlich ist. Für das Autofahren sind Bildschirmbrillen dagegen nicht geeignet.

Anzeige
Essilor (Banner)

Eine Alternative ist eine Bildschirmbrille mit monofokalen Gläsern, die präzise auf den Abstand zum Monitor abgestimmt sind und auch die Entfernung zur Tastatur abdeckt. Der Nachteil: Das Auf- und Absetzen ist unumgänglich, da sich diese Brille für andere Sehdistanzen nicht eignet.

Bildschirmbrille mit Gleitsicht

Etwa ab dem 55. Lebensjahr steigt die Alterssichtigkeit auf über +1,5 Dioptrien an. Einstärkenbrillen reichen dann nicht mehr aus und die normalen Gleitsichtbrillen für den Alltag haben einen zu schmalen Korrektionsbereich für die Monitordistanz. Die beste Lösung sind Bildschirmbrillen mit Gleitsichtfunktion. Sie decken die unterschiedlichen Entfernungen bei der Computerarbeit ab. „Hierfür sollten vor dem Besuch im Optikerfachgeschäft die Entfernungen zum Monitor, zur Tastatur und zum Blatt auf dem Schreibtisch ausgemessen werden“, empfiehlt Dr. Wesemann.

Quelle: KGS

Ähnliche Beiträge

  • Eschenbach Eyewear: Titanflex jetzt auch für Frauen

    Eschenbach Eyewear bringt im Januar 2023 die erste Damenkollektion seiner Marke „Titanflex“ heraus. 13 Korrektionsfassungen und drei Sonnenbrillen machen den Auftakt. Die Premiere wird auf der Opti in München gefeiert.

  • Brillenmaterialien: Wunderbaum und Kaffeesatz

    Vor allem kleinere Brillenlabels versuchen mit auf den ersten Blick noch nicht allzu verbreiteten Materialien und einem gewissen Nachhaltigkeitsanspruch, potenzielle Kunden von ihren Ideen bei Brillen und Handelsware zu überzeugen. Im Diskurs um Ressourcenverbrauch und -nutzung müssen wir uns auch hiermit beschäftigen. Wir tun es.

  • Charmant: Weiter mit Elle Eyewear

    Wie die Charmant Group mitteilte, wird die langjährige Zusammenarbeit mit der französischen Mode- und Lifestyle-Marke Elle um weitere fünf Jahre verlängert.

  • Marcolin: Steigende Umsätze und Margen

    Marcolin verweist bei den aktuellen Geschäftszahlen auf positive Ergebnisse für die ersten neun Monate des laufenden Jahres. Der Nettoumsatz stieg um 3% gegenüber dem gleichen Zeitraum 2022 und erreichte 421,6 Millionen €, der Nettogewinn lag bei 13,5 Millionen €.