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8 Fakten: Sport und Kontaktlinsen

Bild: serhiibobyk/envato.com

Der Sport bietet eine ideale Umgebung zur Neukundengewinnung. Welche Rolle Kontaktlinsen dabei spielen, liegt in Ihrer Hand. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist der intensive und vor allem professionelle Umgang mit den Kunden. Egal, ob Sie gelegentlich Kontaktlinsen anbieten oder Ihre Mitarbeiter auf den Sommer in puncto Kontaktlinse vorbereiten: Einen kleinen Überblick rund um den Sport mit Kontaktlinsen finden Sie hier.

1: Sport als Entscheidungshilfe für Kontaktlinsen

Sportliche Aktivitäten bieten sehr gute Möglichkeiten, sich für Kontaktlinsen zu entscheiden: Laufen, Schwimmen, Radfahren – gerade für diese Sportarten sind Kontaktlinsen besonders gut geeignet. Nicht nur ist eine Brille manchmal hinderlich bei bestimmten Sportarten, sie kann auch zu Verletzungen führen, wenn sie keine ausgewiesene Sportbrille ist. Kontaktlinsen bieten eine hervorragende Sicht und lassen sich sehr gut mit Helmen, Sonnenbrillen oder Schwimmbrillen kombinieren. So ist dies für viele Fehlsichtige der Einstieg in die Welt der Kontaktlinsen. Das ist für Sie eine ideale Basis, um mit Ihren Kunden über Kontaktlinsen zu sprechen.

2: Sportevents sind ideal für Begegnungen mit Kontaktlinsenträgern

Im Frühjahr und im Sommer finden in vielen Städten Sportevents statt. So sind z.B. Stadtläufe dafür sehr gut geeignet. Mit den Organisatoren lässt sich über eine werbliche Zusammenarbeit sprechen oder sogar einen Infostand einrichten. Anzeigen in der Tagespresse und auch Poster im Geschäft lassen sich im Vorfeld nutzen, um Aufmerksamkeit zu erregen oder um neue Kunden zu gewinnen. 

Idealerweise sollte man sich persönlich mit einer Sportart auskennen oder sich mit einer bestimmten Sportart identifizieren können. Somit ist man am besten bei der Sportart aufgehoben, die man selbst ausübt, wenn man das Potenzial für die Kundenakquise einsetzen möchte. Sprechen Sie also die gleiche Sprache wie die Sportler!

3: Formstabile Kontaktlinsen und Sport? Jain!

Je nach Sportart und Kontaktlinsenträger ist unterschiedlich damit umzugehen. Formstabile Kontaktlinsen lassen sich durchaus bei vielen Sportarten tragen. Die Voraussetzung ist, dass diese sehr gut angepasst sind und aus einem Material mit hohen Dk/t Wert sind, da der Sauerstoffverbrauch bei sportlicher Aktivität steigt. Außerdem kann es dabei zu stärkeren Ablagerungen kommen. 

Bei Wanderungen im Hochgebirge ist neben trockener Luft und erhöhtem Sauerstoffbedarf außerdem zu beachten, dass es zu einem Hornhautödem kommen kann. Hier sind formstabile Linsen den weichen oftmals vorzuziehen. Verallgemeinert gilt jedoch: Bei dynamischen Sportarten, wie z.B. Tennis, Squash oder Volleyball oder in staubiger Umgebung wie beim Pferdesport, ist es ratsam für die Sportzeiten weiche, im Idealfall Tauschlinsen anzupassen. Letztlich stimmen Sie es individuell mit Ihrem Kunden ab und wägen mit ihm das Risiko eines Linsen-Verlustes ab. 

4: Ortho-K-Kontaktlinsen für den Leistungssport? Perfekt!

Das Schöne daran ist: Während der sportlichen Aktivität trägt der Sportler keine Linsen. Daher gibt es keine Besonderheiten, die bei der Anpasstechnik beachtet werden müssen, wenn Ortho-K-Linsen für Sportler anpasst werden. Die Ortho-K-Linsen werden in den meisten Fällen wie eine normale asphärische formstabile Kontaktlinse angepasst. Entscheidend ist jedoch die Rückflächengeometrie der Kontaktlinse. Vorwiegend kommen Personen mit einer Myopie bis ca. -4,5 dpt und einem moderaten Astigmatismus bis ca. 1,25 dpt infrage – das sind rund 80% aller Fehlsichtigen. 

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Diese Methode ist z.B. für Triathleten geradezu ideal! Diese Sportler sind zunächst im Wasser und müssen dann gleich auf das Fahrrad steigen und anschließend laufen. Dabei müssen sie sich beim Wechsel zwischen den Stationen sehr beeilen und haben anschließend beim Laufen und beim Radfahren mit Schweißbildung zu tun. Aber auch alle anderen Sportarten profitieren davon.

5: Auf dem Wasser 

Beim Segeln, Surfen, Kanufahren oder für das Stand-up-Paddling gilt:
Blend- und UV-Schutz sind für die Augen unbedingt notwendig. Denn jeder Wassersportler ist intensiver Sonneneinstrahlung und zusätzlich den Reflexionen auf dem Wasser ausgesetzt. Aber auch weiße Segel reflektieren extrem stark das Sonnenlicht. Die Wasserportbrille ist somit unerlässlich. Sie schützt zudem die Augen vor unangenehmen Wind – und diese kann mit Kontaktlinsen hervorragend kombiniert werden!

6: Unter dem Wasser 

Zur Korrektion unter Wasser lässt sich die Taucherbrille ebenfalls mit Kontaktlinsen kombinieren. Da formstabile sich leichter als weiche Kontaktlinsen vom Auge bei Wasserkontakt lösen können, ist es ratsam, Tauschlinsen zu verwenden. Wasser kann in die Taucherbrille eindringen und es lässt sich dann nicht vermeiden, sie unter Wasser auszublasen. So kommt unvermeidlich viel Wasser an die Augen. 

Doch auch bei Weichlinsen gibt es einiges zu beachten: Sie können bei Kontakt mit dem Wasser quellen und ihre Geometrie ändern, der Sitz ist dann beeinflusst. Besondere Vorsicht gilt bei Schmutz und Kleinstlebewesen im Wasser. Diese können sich an oder in der Kontaktlinse anheften und später Irritationen oder sogar Entzündungen hervorrufen. Die Linsen sollten zügig gereinigt werden. Ideal ist der Einsatz von Tageslinsen, die nach dem Tauchen entsorgt werden können.

7: Motorsport mit ein paar Hinweisen

Wer fehlsichtig ist, braucht im Straßenverkehr eine entsprechende Brille. Diese ist für die Fahrtauglichkeit vorgeschrieben. Als Motorradfahrer ist die Alltagsbrille meist mit dem Helm nicht kompatibel. Entweder der Motorsportler legt sich eine entsprechend designte Brille zu oder er trägt Kontaktlinsen. Doch Achtung: Zugluft und geöffnetes Visier machen die Kontaktlinse auch nicht zur perfekten Lösung. Weisen Sie Ihre Kunden darauf hin.

8: Netzhautbildgröße: Vorher Brille und jetzt Kontaktlinsen

Das ist bei dynamischen Sportarten meist kein Problem und zu vernachlässigen. Idealer­weise sollte dem Kunden die Möglichkeit gegeben werden, das neue Sehen mit den Kontaktlinsen in seinem Sport auszuprobieren. Das Sehen setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen als nur dem Netzhautbild, oft spielt das räumliche Sehen eine viel größere Rolle. Bei eher statischer Aktivität, wie z.B. dem Schießsport, ist das jedoch etwas anders. Dies spielt eine größere Rolle und es können Eingewöhnungszeiten entstehen, die dem Kunden aber gegeben werden sollten. 

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