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De Rigo: Höhere Rentabilität dank verbessertem Produktmix

De Rigo Firmenzentrale
Bild: De Rigo

Endgültige Geschäftszahlen für 2023

Der Brillenkonzern De Rigo hat die vorläufigen Geschäftsergebnisse für das Jahr 2023 weitestgehend bestätigt und weitere Einzelheiten bekanntgegeben.

Der Umsatz der Einzelhandelssparte (mit den beiden Ketten General Optica und Opmar Optik) stieg um 6,6% auf 242,7 Millionen €, verglichen mit 227,7 Millionen € im Jahr 2022. Bei konstanten Wechselkursen würde das Umsatzwachstum im Vergleich zu 2022 bei 12,0% liegen.

Das Jahr 2023 war geprägt von der Konsolidierung der im Jahr 2022 eingeführten Marken wie Roberto Cavalli, Just Cavalli und GAP sowie von der Einführung der beiden neuen Marken Porsche Design und Rodenstock, wobei letztere aus der Übernahme des Brillengeschäfts von Rodenstock im Juni 2023 resultierte. Den wichtigsten Beitrag zum Wachstum leistete das Premium-Segment (Chopard, Porsche Design, Philipp Plein und Roberto Cavalli), teilte De Rigo mit.

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Die Kombination aus dem verbesserten Produktmix und dem allgemeinen Umsatzwachstum führte zu einer höheren Rentabilität für das Unternehmen im Jahr 2023. Der Betriebsgewinn stieg von 22,5 Millionen € im Jahr 2022 auf 30,9 Millionen € im vergangenen Jahr, was zu einem Anstieg der Betriebsmarge um 1,1 Prozentpunkte auf 6,1% führte.

Die Gruppe schloss das Jahr 2023 mit einer negativen Nettofinanzposition von 4,7 Millionen € ab, verglichen mit einem Plus von 119,9 Millionen € im Vorjahr. Hierzu erkärte De Rigo, die Differenz bestehe hauptsächlich aus einer Dividende in Höhe von 95,5 Millionen €, die im Rahmen der zuvor gemeldeten Reorganisation der Anteilseigner des Konzerns gezahlt wurde, sowie aus Investitionen in Anlagevermögen und Betriebskapital in Höhe von 30,3 Millionen €.

Maurizio Dessolis, Executive Vice President De Rigo
Maurizio Dessolis. Bild: De Rigo

Der Umsatz im ersten Quartal 2024 stieg um 11% im Vergleich zum Vorjahr zu aktuellen Preisen, aber der Auftragseingang verlangsamte sich im März und April. „Das stark positive Ergebnis der Gruppe im Jahr 2023 zeigt die Solidität unserer Strategie“, kommentiert Maurizio Dessolis, Executive Vice President der De Rigo Gruppe. „Das sehr deutliche Wachstum ist das Ergebnis der Investitionen der letzten zwei Jahre und eines Produktangebots, das vom Markt geschätzt wird. Leider sind die Unsicherheiten im Zusammenhang mit internationalen Konflikten und der harten Inflationsstrategie der Zentralbanken nach wie vor sichtbar. Die ersten Monate des Jahres 2024 sind zwar sehr positiv, zeigen aber eine wechselhafte und schwer vorhersehbare Entwicklung für den Rest des Jahres. Wir sind jedoch nach wie zuversichtlich, dass wir unsere Ziele erreichen werden.“

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