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AOS: Investoren dominieren den Augenoptik-Markt

Fensterfront einer Gewerbeimmobilie mit Schild „For Sale“
Sinkende Gründerzahlen und steigendes Investoreninteresse skizzieren die Experten von AOS für die Augenoptik. Kleine Geschäfte finden demnach kaum Käufer. Symbolbild: Pablo Merchan Montes/Unsplash

Analyse zeigt sinkende Gründerzahlen und neue Herausforderungen für Verkäufer

Die AOS Unternehmensberatung aus Dortmund hat ihre jährliche Analyse zur Marktlage beim Kauf und Verkauf augenoptischer Fachgeschäfte veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen: Weniger Existenzgründer und mehr Investoren prägen den Markt. Besonders kleinere Geschäfte haben es schwer, Käufer zu finden.

Während größere inhabergeführte Betriebe mit einem Netto-Jahresumsatz ab etwa 800.000 € stark nachgefragt sind, übersteigt bei kleineren Geschäften das Angebot die Nachfrage deutlich. Unterhalb von 300.000 € Umsatz ist ein Verkauf oft kaum realisierbar.

Gesellschaftliche Trends als Bremse

Die Zahl der Existenzgründer reicht nicht aus, um den Markt zu entlasten. Gründe sind unter anderem der Trend zur Work-Life-Balance, der mit der Übernahme eines Geschäfts oft schwer vereinbar ist. Auch der hohe Frauenanteil in der Augenoptik spielt eine Rolle: Trotz Kompetenz und Mut zur Selbständigkeit tragen Frauen häufig den Großteil der Familienlast – genau in der Lebensphase, in der eine Übernahme interessant wäre.

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Augenoptische Unternehmen mit starker Spezialisierung, etwa auf optometrische Dienstleistungen oder Kontaktlinsen, sind schwerer zu veräußern. Die hohe Inhaberbindung und das spezielle Know-how stellen für Käufer ein Risiko dar. Hinzu kommt die Personalsituation: Fehlen Meister oder scheiden mehrere langjährige Mitarbeiter aus, wird selbst der Verkauf eines wirtschaftlich attraktiven Geschäfts kompliziert.

Große Spanne bei Verkaufspreisen augenoptischer Fachgeschäfte

Die erzielten Verkaufspreise lagen 2025 zwischen 18% und über 93% eines Jahresumsatzes inklusive Warenbestand laut den Angaben der AOS Unternehmensberatung. Ein hoher Umsatz allein garantiert jedoch keinen hohen Preis. Faktoren wie Lage, Rechtsform, Positionierung, Übergabeart und Personalsituation beeinflussen den Wert erheblich. Am Ende bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis.

Private-Equity-Fonds und Investoren aus dem In- und Ausland sind zunehmend aktiv. Für Verkäufer ist eine professionelle Beratung entscheidend, um Fehler zu vermeiden. Die AOS Unternehmensberatung betont, dass eine Begleitung vom Erstgespräch bis zum Kaufvertrag aus einer Hand notwendig ist, da es sich um komplexe Prozesse mit hoher emotionaler Komponente handelt. Mehr Informationen finden sich unter www.aos-beratung.de.

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