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DOG/BVA: Früherkennung von Augentumoren entscheidend

Ein Augenarzt untersucht den Augenhintergrund eines Patienten mit einer Spaltlampe
Symbolbild: friends_stock/envato

Neue Broschüre informiert über Risiken, Symptome und Untersuchungsbedarf

Augentumoren sind selten, können aber schwer verlaufen. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) und der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) weisen aktuell darauf hin, dass beim Aderhautmelanom jährlich etwa 800 bis 1.000 neue Fälle auftreten. Da diese Tumoren früh metastasieren können, ist eine schnelle Diagnose entscheidend. 

Das Aderhautmelanom entsteht aus pigmentierten Zellen und wächst meist langsam, kann jedoch früh die Leber befallen. Ein Screening gibt es nicht, viele Befunde entstehen durch Routinekontrollen. Fachleute empfehlen ab 40 Jahren regelmäßige Untersuchungen, besonders bei Risikofaktoren wie heller Augenfarbe, Pigmentflecken oder familiärer Belastung.

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Warnsignale und Behandlungsmöglichkeiten

Frühe Warnsignale sind Gesichtsfeldausfälle, Lichtblitze oder unscharfes Sehen. Bei Verdacht wird an spezialisierte Zentren überwiesen. Behandlungen reichen von Strahlentherapie über Laser und Operationen bis zu systemischen Therapien. Sind Metastasen, vor allem in der Leber, vorhanden, ist eine Heilung meist nicht möglich.

Eine neue Broschüre, erarbeitet durch ein interdisziplinäres Team der Nationalen Versorgungskonferenz Hautkrebs, stellt aktuelle Informationen zum Aderhautmelanom bereit: www.nvkh.de

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