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Myopia.Care: Neue Tools für die Myopie-Analyse

Junge bei einer Augenuntersuchung mit moderner Diagnosetechnik
Weitere Tools für das Myopie-Management bietet nun Myopia.care an. Symbolbild: Sedrik2007/Envato

Digitale Funktionen unterstützen Beratung und Verlaufskontrolle

Myopia.care hat eine aktualisierte Version seiner Plattform Myocalc vorgestellt. Die Erweiterung umfasst vier Analyse- und Beratungstools für das Myopie-Management bei Kindern und Jugendlichen. Sie sollen die klinische Einschätzung erleichtern und die Kommunikation mit Eltern strukturieren.

Die überarbeitete Benutzeroberfläche integriert mehrere Funktionen, die auf Studiendaten basieren. Anwender können damit Prognosen erstellen, Risiken einschätzen und den Therapieverlauf dokumentieren.

Prognosen und Risikoanalysen im Praxisalltag

Ein zentrales Element ist die weiterentwickelte Myappia-Kurve. Sie ermöglicht eine Abschätzung der Myopie-Progression bis zum 17. Lebensjahr. Dabei werden individuelle Risikofaktoren berücksichtigt. Der voraussichtliche Verlauf ohne Therapie lässt sich grafisch darstellen und mit möglichen Behandlungseffekten vergleichen.

Ergänzend wurde eine Wachstumskurve integriert, die die Achslänge des Auges in Relation zum Alter setzt. Die Darstellung erlaubt eine farbliche Einordnung des Risikos. Neben den gemessenen Werten wird ein hypothetischer unbehandelter Verlauf angezeigt. 

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Enge Kontrolle des Augenlängenwachstums

Zur Bewertung des Therapieverlaufs wurde eine Kurve zum jährlichen Augenlängenwachstum ergänzt. Sie stellt das tatsächliche Wachstum dem physiologischen sowie einem möglichen unbehandelten Verlauf gegenüber. Zwei Berechnungen unterstützen die Auswertung des Behandlungserfolgs.

Darüber hinaus können Betriebe einen individuellen Myopie-Bericht erstellen. Dieser lässt sich mit eigenen Angaben ergänzen und enthält einen QR-Code. Eltern können die Daten damit digital abrufen und zu Hause einsehen.

Die Plattform wird weiterhin in einer kostenfreien Basisversion sowie in einer erweiterten Pro-Version angeboten.

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