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EssilorLuxottica: Schiedsverfahren abgeschlossen

Urteil pro EssilorLuxottica, GrandVision-Übernahme darf ohne Vertragsstrafe beendet werden

Einen Schiedsspruch zu seinen Gunsten in dem von HAL und GrandVision angestrengten Schiedsgerichtsverfahren konnte jüngst EssilorLuxottica für sich verbuchen. Das Schiedsgericht urteilte am Montag, dass EssilorLuxottica die Übernahme von GrandVision ohne Zahlung einer Vertragsstrafe beenden darf, da GrandVision seine Verpflichtungen aus dem Kaufvertrag gegenüber EssilorLuxottica „in erheblichem Maße“ verletzt habe.

EssilorLuxottica kündigte daraufhin an, seine Optionen in Bezug auf die Transaktion zu prüfen und zu gegebener Zeit seine Entscheidung über das weitere Vorgehen mitteilen zu wollen.

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„Obwohl wir bedauern, dass das Fehlverhalten von GrandVision zu dieser Situation geführt hat, freuen wir uns, dass das Gericht unsere Position bezüglich der Verpflichtungen der Parteien und der Wichtigkeit der Einhaltung dieser Verpflichtungen akzeptiert hat“, sagte Francesco Milleri, CEO von EssilorLuxottica.

Mister Spex statt GrandVision?

Ein Ausstieg aus der milliardenschweren Übernahme scheint denkbar, auch in Anbetracht der Tatsache, dass EssilorLuxottica sich an Mister Spex beteiligen will (die SZ berichtet darüber in der heutigen Ausgabe).

So werde der italienisch-französische Konzern beim für den 2. Juli geplanten Börsengang des Omnichannel-Augenoptikers, und Konkurrenten von Apollo/GrandVision, ein Aktienpaket in Höhe von 50 Mio. € zeichnen. Dies teilte Mister Spex am Dienstag mit.

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