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Carl Zeiss Meditec: Geschäftszahlen veröffentlicht

Bild: Carl Zeiss

Die ersten neun Monate 2023/24 schließen mit leicht rückläufigem Umsatz ab

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2023/24 ging der Umsatz des strategischen Geschäftsbereichs (Strategic Business Unit, SBU) Ophthalmology von 1.152,3 Mio. € im Vorjahr auf 1.143,0 Mio. € um -0,8% (währungsbereinigt: +0,7%, akquisitionsbereinigt -5%) leicht zurück. Positiv wirkte sich die erstmalige Konsolidierung des im April 2024 akquirierten Retinachirurgie-Unternehmens DORC1 aus, der Beitrag belief sich auf 52,7 Mio. €.

Der strategische Geschäftsbereich Microsurgery erreichte einen Umsatz von 343,5 Mio.€ (Vj. 357,3 Millionen Euro), was einem Rückgang von -3,9% (währungsbereinigt: -1,9%) entspricht. Ursächlich hierfür war in erster Linie ein schwaches Neurochirurgie-Geschäft, welches gleichfalls von Investitionszurückhaltung verschiedener Kundengruppen, insbesondere in Nordamerika, angesichts hoher Finanzierungskosten, betroffen war.

EMEA mit prozentual zweistelligem Umsatzwachstum

In der Region EMEA gelang es in der Berichtsperiode, den Umsatz um +16,1% (währungsbereinigt: +19,1%) auf 432,2 Mio. € (Vj. 372,3 Millionen Euro) zu steigern. Positive Wachstumsbeiträge kamen unter anderem aus Italien, Spanien und Frankreich.

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Der Umsatz in der Region Americas ging um -13,0 % (währungsbereinigt: -11,9%) von 410,3 Mio. € auf 356,9 Mio. € deutlich zurück. Insbesondere in Nordamerika entwickelte sich die Nachfrage im Gerätegeschäft unter den Erwartungen.

Die Region APAC verzeichnete einen leichten Wachstumsrückgang. Der Umsatz betrug 697,5 Mio. € (Vj. 727,0 Millionen Euro) und sank somit um -4,1% (währungsbereinigt: 3,0%). Wachstumsbeiträge kamen insbesondere aus Indien und Australien. China verzeichnete einen gegenüber dem Vorjahr gedämpften Start in die Hauptsaison für refraktive Laserchirurgie.

EBIT und EBIT-Marge deutlich unter Vorjahr

Nach den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2023/24 erzielte die Carl Zeiss Meditec AG ein operatives Ergebnis (Ergebnis vor Zinsen und Steuern: EBIT) von 162,7 Mio. € (Vj. 244,9 Millionen Euro). Die EBIT-Marge lag nach den ersten neun Monaten bei 10,9% (Vj. 16,2%). Bereinigt um Sondereffekte sowie den Beitrag aus der DORC-Akquisition ergab sich ein Wert von 11,2% (Vj. 16,8%) für die EBIT-Marge. Der Gewinn pro Aktie entwickelte sich aufgrund des schwächeren EBIT und geringeren Finanzergebnisses mit 1,32 € (Vj. 2,29 Euro) im Vergleich zur Vorjahresperiode deutlich rückläufig.Dr. Markus Weber, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss Meditec AG: „Wie in der Prognosekorrektur im Juni bereits angekündigt, können wir mit dem Verlauf des dritten Quartals 2023/24 nicht zufrieden sein. Eine Erholung der Märkte dürfte noch deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen als noch zu Beginn des Geschäftsjahres angenommen. Gleichzeitig sehen wir erste Anzeichen im Auftragseingang, dass sich die Lage im Geräte- und Verbrauchsmaterialiengeschäft stabilisiert. Es gilt in dieser Lage jetzt, die richtigen Weichenstellungen für das nächste Geschäftsjahr und darüber hinaus zu treffen – mit einer Mischung aus taktischen Resilienzmaßnahmen sowie den noch wichtigeren mittelfristigen Transformationsprojekten, die wir in den Bereichen Innovation, Fertigung und Kommerzialisierung angestoßen haben. Nach vielen Jahren starken Wachstums gilt es jetzt, den Erfolg zu konsolidieren und wieder die Voraussetzungen für nachhaltige Produktivitätssteigerungen zu schaffen. Das heißt konkret, noch mehr aus unserer weiterhin gut gefüllten Innovations-Pipeline herauszuholen, nach Jahren äußerst turbulenter Lieferketten jetzt wieder die Kostenoptimierung in der Fertigung voranzutreiben und zudem auch sicher zu stellen, dass unsere Innovationen auch in Zukunft ihrem vollen Potenzial gerecht in den Markt gebracht und vermarktet werden.“

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