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CBM: Welt-Braille-Tag erinnert an Bedeutung der Blindenschrift

Der zwölfjährige Steve aus Kamerun lernt an der CBM-geförderten Schule Promhandicam die Braille-Schrift.
An einem Beispiel aus Kamerun weist die Christoffel-Blindenmission (CBM) auf die Bedeutung der Blindenschrift hin. Bild: CBM

Chancen für Bildung und ein selbstbestimmtes Leben

Anlässlich des Welt-Braille-Tags am 4. Januar wies die Christoffel-Blindenmission (CBM) auf die Bedeutung der Punktschrift hin. Sie wurde 1825 von Louis Braille entwickelt und ersetzt jeden Buchstaben durch eine tastbare Kombination von bis zu sechs Punkten. 

Braille ermöglicht Menschen weltweit das Lesen und Schreiben – besonders dort, wo digitale Hilfsmittel fehlen. Die CBM-geförderte Schule Promhandicam in Kamerun zeigt, wie die Blindenschrift das Leben verändert. Marie, Mutter eines blinden Jungen, berichtete, dass die Schule ihr Hoffnung gegeben habe. Ihr Sohn Steve besucht die Einrichtung und lernt dort Braille. Für ihn ist die Schrift der Schlüssel zu Bildung und Zukunft.

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Wie Braille den Alltag von Kindern verändert

Promhandicam ist eine inklusive Schule mit eigener Braille-Druckerei. Sie stellt Lehrmaterial für Grundschüler und ältere Kinder bereit. Der Leiter der Braille-Abteilung erklärte, man eröffne Möglichkeiten, indem man blinde Schüler richtig schule und ihnen so ein unabhängiges Leben ermögliche.

Der Junge selbst sagte, das Erlernen von Braille sei für ihn wie das Entdecken einer neuen Welt. Er könne nun lesen, schreiben und rechnen. Die Zukunftspläne von Steve reichen vom Beruf des Buchhalters bis hin zum Journalisten.

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