Anzeige
Menicon (Banner)
|

Entwicklungsdienst Deutscher Augenoptiker: Rundes Jubiläum

Weiterbildungsangebot des Entwicklungsdienstes deutscher Augenoptiker EDA e. V. in Afrika.
Weiterbildung, wie hier in Afrika, ist ein wichtiges Thema für den 1998 gegründeten Verein. Foto: EDA e. V.

Gemeinnütziger Verein feiert 25 Jahre Brillenprojekte

Der Entwicklungsdienst deutscher Augenoptiker EDA e. V. feierte am 8. November 2023 sein 25-jähriges Bestehen. Seit dieser Zeit hat der gemeinnützige Verein in über 35 Ländern weltweit Brillenprojekte ins Leben gerufen, unterstützt oder weitergeführt. Dies stets mit dem Ziel, partnerschaftliche Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten und eine funktionierende optische Versorgung durch lokale qualifizierte Mitarbeitende zu hinterlassen. Lediglich der unterstützende Kontakt soll bleiben, nicht etwa eine fortbestehende Abhängigkeit.

Begonnen hat alles durch das Engagement des späteren Gründervaters und heutigem 2. Vorstand Egon Scheich, der bereits 1993 Brillen nach Rumänien schickte. Mit einem Hilfstransport wollte er dort die Not in einem Behindertenheim lindern, woraufhin er die vage Idee bekam, „Brillen fürs Volk“ zu liefern. Dies sollten nicht nur abgelegte Brillen sein, sondern individuell angepasste Modelle. Nach einer Weile half er schließlich beim Aufbau einer dortigen Augenoptikerwerkstatt, die noch immer als Familienbetrieb geführt wird. Scheich entdeckte, dass ein enormer Bedarf nach erschwinglichen Brillen vorhanden ist und gründete nach weiteren privaten Engagements in Bolivien und Bangladesch im November 1998 den Entwicklungsdienst Deutscher Augenoptiker EDA.

Anzeige
Essilor (Banner)

Weiterbildungsangebote werden zunehmend angefragt

Inzwischen hat sich viel getan und neben dem Aufbau von Werkstätten und der Unterstützung und Vernetzung von Hilfsaktionen wird der EDA oft auch aufgrund seiner ausbilderischen Kenntnisse angefragt. In mehreren Ländern ist man auf konkreten Wunsch dabei, die hier etablierte duale Ausbildung einzuführen. Federführend ist der 1. Vorstand Reinhard Müller. „Wir können stolz sein, dass wir in den 25 Jahren so viele nachhaltige Projekte ins Leben gerufen haben. Dank unserer Mitglieder und Freunde ermöglichen wir unterschiedlichen Menschen die gesellschaftliche Teilhabe und bessere Bildungschancen, wofür gutes Sehen die Grundvoraussetzung ist. Und das unabhängig von deren finanzieller Möglichkeiten.“

Für die Einsätze nutzen die Freiwilligen oft ihren gesamten Jahresurlaub und stellen auch in Deutschland dem Verein viel Zeit für Vor- und Nachbereitung ehrenamtlich zur Verfügung. Aber auch Sach- und Geldspenden sind für jedes Projekt notwendig. Wer den EDA finanziell unterstützen möchte: IBAN: DE74 7116 0000 0002 0270 89. BIC: GENODEF1VRR. Meine Volksbank Raiffeisenbank eG. Verwendungszweck: „25 Jahre EDA“

Anzeige
Menicon (Banner)

Ähnliche Beiträge

  • WCO: Neues Ziel bei „Myopie-Management-Challenge“

    Der World Council of Optometry (WCO) hat sich ein neues Ziel gesetzt, nachdem er den Meilenstein von 50.000 Augenpflegeorganisationen und Einzelpersonen überschritten hat, die sich verpflichtet haben, Myopie-Management als Standard der Pflege zu übernehmen.

  • HS Aalen: Ausrichtung auf European Diploma Optometry-Niveau

    Der berufsbegleitende Optometrie-Masterstudiengang M.Sc. Vision Science and Business (Optometry) der Hochschule Aalen startet am 16. August 2024 angepasst ins neue Studienjahr und wurde dafür noch exakter auf das European Diploma Optometry (EDO)-Niveau ausgerichtet.

  • DBSV: Kampagne für mehr Sicherheit an Straßenkreuzungen

    Sehbehinderte und blinde Menschen sind an vielen Kreuzungen großen Risiken ausgesetzt. Darauf weist der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) anlässlich des heutigen Sehbehindertentages hin, der jährlich um den 6. Juni herum zu einem bestimmten Thema stattfindet.

  • Zeiss: Zwei Auszubildende als Bundesbeste geehrt

    Insgesamt vier Zeiss-Auszubildende wurden zum Ende ihrer Ausbildung mit einer Auszeichnung geehrt. Arturas Valancius aus Oberkochen und Robert Mohr aus Göttingen erhielten zudem die Ehrung als Bundesbeste durch die Deutsche Industrie- und Handelskammer.

  • Rupp + Hubrach: Wissenschaftspreis erneut an Freiberg

    Maximilian Freiberg wird zum zweiten Mal mit dem Wissenschaftspreis für Augenoptik von Rupp + Hubrach ausgezeichnet. Nach seiner Bachelorarbeit im Jahr 2023 überzeugte er nun auch mit seiner Masterarbeit zur Fixation mit dem bSLO-System an der Berliner Hochschule für Technik.

  • ZVA: Tag der Optometrie

    Der Tag der Optometrie bildete in diesem Jahr wieder einen Höhepunkt der Sicht.Kontakte. Die Internationale Vereinigung für Binokulares Sehen (IVBS), die Vereinigung deutscher Contactlinsen-Spezialisten und Optometristen (VDCO) und der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) luden erstmals nach der Corona-Pandemie wieder live vom 7. bis 9. Oktober nach Osnabrück ein.