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EssilorLuxottica: Wearable-Produktion startet in Italien

Ray-Ban-Brille gehalten vor dem Firmengebäude von EssilorLuxottica in Agordo, Italien
Am Standort Agordo soll ein bestehender Produktionsbereich umgerüstet werden, damit ab 2027 Smart Glasses vor Ort entstehen. Foto: EssilorLuxottica

Standort Agordo wird für neue Fertigung umgebaut

EssilorLuxottica plant den Einstieg in die Produktion von Smart Glasses in Italien. Am Firmenstandort Agordo (Venetien) soll ein bestehender Produktionsbereich dafür umgerüstet werden, sodass ab Anfang 2027 mit der Fertigung begonnen werden kann. 

Die neuen Linien entstehen in Abstimmung mit den maßgeblichen Industriegewerkschaften Filctem Cgil, Femca Cisl Und Uiltec Uil. Bereits ab der zweiten Jahreshälfte 2026 sollen die Vorbereitungen beginnen. 

Größere Investitionen in Anlagen und Personal

Für das Vorhaben, die laut EssilorLuxottica technologisch anspruchsvollen Wearables vor Ort zu produzieren, investiert das Unternehmen in Infrastruktur, Maschinen und Personal. Die Kooperation mit den Gewerkschaften wird als zentral für die Umsetzung beschrieben. Sie soll die Stabilität der Produktion und die langfristige Absicherung der Investitionen unterstützen.

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„Die Produktion unserer Wearables auch nach Italien zu bringen, beginnend mit dem Werk in Agordo, ist eine strategische und industrielle Entscheidung von großer Bedeutung sowohl für die Gruppe als auch für die Region“, sagte Francesco Milleri, Chairman und CEO von EssilorLuxottica.

Es handle sich um einen ambitionierten Plan, führte Milleri aus, der starke Kompetenzen, eine stabile Lieferkette sowie ein innovationsförderndes Umfeld erfordere. Zudem betonte er, dass der Erfolg nur durch eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten erreicht werden könne, um ein integriertes Ökosystem zu schaffen und die Marktposition nachhaltig zu stärken.

„Diese Entscheidung zeigt, dass Innovation, Forschung und fortschrittliche Fertigung in unserem Land ihren Platz haben können und müssen. Die Herausforderung besteht nun darin, diesen Wandel durch kontinuierliche Investitionen in Menschen, Qualifikation und Arbeitsqualität zu begleiten, damit die technologische Entwicklung sich in industrielles und gesellschaftliches Wachstum in unserer Gemeinschaft übersetzt“, erklärten Marco Falcinelli, Sebastiano Tripoli und Daniela Piras als Vertreter der Gewerkschaften.

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