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GfK: Verbraucherstimmung weiter im Aufwind

Konsumklima-Studie für April 2023

Die Verbraucherstimmung in Deutschland hellt sich im April spürbar auf. Die Konjunktur- und Einkommenserwartungen erholen sich deutlich, während die Anschaffungsneigung moderate Zugewinne verzeichnet. GfK prognostiziert für das Konsumklima für Mai 3,6 Punkte mehr als im April dieses Jahres.

Mit dem siebten Anstieg in Folge nimmt das Konsumklima laut neuster Studie von GfK wieder mehr Fahrt auf. „Nachdem der Zuwachs im Vormonat eher gering ausfiel, steigt die Konsumentenstimmung in diesem Monat wieder deutlicher an,“ erklärt Rolf Bürkl, GfK-Konsumexperte. „Allerdings bleibt der Wert nach wie vor unter dem Vor-Pandemie-Niveau vor etwa drei Jahren. Positiv ist außerdem zu verzeichnen, dass auch die Einkommenserwartungen zum siebten Mal in Folge zulegen können und damit erstmals wieder das Niveau vor dem Beginn des Ukraine-Krieges erreichen.“

Grafik GfK Konsumklimastudie April 2023
Grafik: GfK

Der erneute Zuwachs der Einkommenserwartung der Verbraucher sei der maßgebliche Treiber für die positive Entwicklung des Konsumklimas. Der Indikator steigt im April um 13,6 Punkte auf einen Wert von -10,7 Punkte. Dies ist der höchste Wert seit Februar 2022, also vor dem Beginn des Krieges in der Ukraine.

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Als wesentlichen Grund für die positive Entwicklung nennen die Experten die moderateren Energiepreise. Hinzu kommen diverse Programme seitens der Politik, um sowohl für Haushalte als auch Unternehmen die hohen Energiepreise zumindest teilweise zu kompensieren. Zusammen mit den zu erwartenden tariflichen Einkommenszuwächsen würden mehr und mehr Haushalte davon ausgehen, dass die ursprünglich befürchteten hohen Kaufkraftverluste aufgrund der Inflation deutlich milder ausfallen werden.

Dennoch wird erwartet, dass der private Konsum in diesem Jahr eher schwach bleibt und keinen positiven Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland leisten kann. Darauf deute auch das nach wie vor niedrige Niveau des Konsumindikators hin, trotz der aktuellen Zugewinne.

Quelle: GfK

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