IGA Optic: Carsten Schünemann blickt auf 20 Jahre zurück
Gemeinschaft, Digitalisierung und Nachfolge im Blick
Die vergangenen zwei Jahrzehnte waren für die Augenoptik von tiefgreifenden Veränderungen geprägt. Anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums als geschäftsführender Vorstand von IGA Optic blickte Carsten Schünemann gemeinsam mit dem Aufsichtsratsvorsitzendem Ralph Hurlin auf die Entwicklung der Genossenschaft und der Branche zurück.
Beide sehen vor allem die Digitalisierung, den zunehmenden Wettbewerb und den Einstieg von Investoren als prägende Faktoren der vergangenen Jahre. Gleichzeitig habe sich die IGA Optic kontinuierlich weiterentwickelt und das Angebot für die Mitglieder ausgebaut.
Wandel der Branche als Daueraufgabe
Hurlin bescheinigt Schünemann eine strategische und vorausschauende Arbeitsweise. Schünemann selbst beschreibt seinen Führungsstil als „zielstrebig, seriös, zuverlässig und vertrauensvoll“. Wichtig sei ihm stets gewesen, „mit ruhiger Hand und glasklarem Verstand zu führen und Dinge zu gestalten“.

Ein Rückblick auf Branchenwandel, Digitalisierung und die Zukunft der Genossenschaft: Ralph Hurlin und Carsten Schünemann nutzten den Jubiläumstag des geschäftsführenden Vorstands der IGA Optic, um über die Zusammenarbeit in der Vergangenheit und Zukunft zu sprechen. Foto: IGA Optic
Mit Blick auf die Branche betont Schünemann: „Entscheidend bleibt aber, wie wir unsere Mitglieder dabei unterstützen, erfolgreich zu bleiben.“ Besonders für inhabergeführte Augenoptikbetriebe seien die veränderten Marktbedingungen eine Herausforderung.
Der Blick richtet sich auf die nächste Generation
Nach Einschätzung von Hurlin wurde die Entwicklung von IGA Optic insbesondere durch die Ausrichtung auf die wirtschaftliche Stärke der Mitglieder geprägt. Parallel dazu seien digitale Prozesse, neue Dienstleistungen und Marketingangebote aufgebaut worden.
Für die Zukunft sieht Schünemann die Übergabe von Verantwortung an jüngere Generationen als wichtige Aufgabe. „Jede erfolgreiche Organisation muss rechtzeitig Verantwortung an die nächste Generation übergeben“, sagt er. Sein Wunsch für die kommenden Jahre: „Ich wünsche mir, dass die IGA Optic auch dann die erste Adresse für unabhängige Augenoptiker in Deutschland ist.“
