Anzeige
Menicon (Banner)

KGS: 75 Jahre Aufklärung zu gutem Sehen und Aussehen

„Happy Birthday!“ heißt es in Berlin – das Kuratorium Gutes Sehen feiert sein 75-jähriges Bestehen. Bild: KGS

Das Kuratorium Gutes Sehen feiert Geburtstag

Seit 75 Jahren leistet das Kuratorium Gutes Sehen e.V. (KGS) wertvolle Aufklärungsarbeit rund um Sehgesundheit, Sehversorgung, Brillenstyling und den Mehrwert von Kontaktlinsen. Mit herstellerneutralen Informationen und reichweitenstarken Kampagnen trägt die Brancheninitiative zu einem besseren Sehbewusstsein der deutschen Bevölkerung bei.

Bild: KGS

Über zwei Millionen Fehlsichtige informieren sich laut Angaben der Initiative jährlich auf den Internetseiten des KGS und nutzen Angebote wie die Online-Optikersuche oder den Online-Seh-Check. Initiator Rolf Rodenstock, Enkel des Firmengründers Josef Rodenstock, legte am 20. Juli 1949 mit der „Fördergemeinschaft der Deutschen Augenoptik“ den Grundstein für eine der ersten deutschen Aufklärungsinitiativen im Gesundheitsbereich.

Große Verbraucherkampagnen in den 1950er Jahren mit Slogans „Die Zähne kann man ersetzen – die Augen nicht“ erreichten hohe Resonanz und trugen maßgeblich zur Aufklärung der Bevölkerung bei. 1976 erfolgte die Umbenennung in Kuratorium Gutes Sehen e.V. und 2004 der Umzug der Geschäftsstelle von Köln nach Berlin.

Moderne Verbraucheraufklärung mit großem Medienecho

Mit 6.000 Beiträgen on- und offline und einem Anzeigengegenwert von mehr als 9 Millionen Euro im Jahr 2023 ist das KGS eine feste Größe in der Öffentlichkeitsarbeit. Allein in Print, TV und Hörfunk wurden über 190 Millionen Menschen adressiert. Aktionen wie „BrillenträgerIn des Jahres“, „Digitales Sehen“ oder die Verkehrssicherheitskampagne „Sehtest alle 2 Jahre“ sind nur einige Beispiele für die erfolgreiche Arbeit der Initiative. „In 75 Jahren hat sich unsere Arbeit stetig weiterentwickelt, aber unser Kernziel ist unverändert geblieben: Die Menschen über die Bedeutung guten Sehens aufzuklären und sie auf die Kompetenz der AugenoptikerInnen hinzuweisen. Heute erreichen wir mit unseren Pressemeldungen jeden Menschen in Deutschland im Schnitt mehr als zweimal pro Jahr,“ sagt Kerstin Kruschinski, stellvertretende Geschäftsführerin und Leiterin PR und Kommunikation des KGS.

Digitale Präsenz für umfassendes Informationsangebot

Auch im digitalen Bereich ist das KGS präsent. Die spezialisierten Webseiten www.sehen.de, www.brillenstyling.de, www.seh-check.de und www.kontaktlinseninfo.de bieten umfassende Informationen und Services zu den verschiedensten augenoptischen Themen für alle Altersgruppen. Jährlich greifen über zwei Millionen Fehlsichtige auf diese Angebote zurück. Mit dem Online-Seh-Check bzw. der Seh-Check-App erhalten Nutzer eine erste Einschätzung zu möglichen Sehschwächen und den Verweis auf den kompetenten Fachbetrieb. Die integrierte Optikersuche zählt zu einer der größten Deutschlands. Nach einem Relaunch im März 2023 haben sich die Aufrufe auf rund 545.000 pro Jahr fast verzehnfacht.

Mock-Ups der KGS-Online-Angebote
Die Initiative geht mit der Zeit und ist heute in wichtigen Online-Kanälen vertreten. Bild: KGS

Myopie-Management ist Fokusthema 2024

Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jubiläumsjahr auf dem Myopie-Management. Mit gezielten Aufklärungsmaßnahmen möchte das KGS die wachsende Kurzsichtigkeit in der Bevölkerung adressieren und Lösungen aufzeigen, welche die Myopie-Progression verlangsamen. Zudem plant das KGS die Veröffentlichung der 26. Allensbacher Studie zum Sehbewusstsein der deutschen Bevölkerung Anfang 2025 und entwickelt eine App zur Stilberatung für Brillenträger.

Anzeige
Essilor (Banner)

Service für Mitglieder

Die Mitgliedschaft vieler ist die Basis, die Öffentlichkeitsarbeit des KGS in bewährter Form weiterzuführen und zu verstärken. So unterstützen aktuell rund 4.700 Augenoptiker, drei Landesinnungsverbände und zehn große Industrieunternehmen die Brancheninitiative. Den Mitgliedern bietet das KGS aber auch individuelle Vorteile, die über das reine Informationsangebot hinausgehen.

Potenzielle Kundschaft: KGS-Mitglieder profitieren von der Listung in einer der größten deutschen Augenoptiker-Suchen inklusive Terminanfragetool. Der Service ist auf den KGS-Webseiten Sehen.de, Seh-Check.de und in der Seh-Check-App integriert und wird von rund 48.200 Menschen pro Monat genutzt, um den Optikerbetrieb in der Nähe zu kontaktieren. Die Einbindung des Terminanfragetools in die eigene Webseite ist für KGS-Mitglieder kostenlos.

Social-Media-Unterstützung: Mit der KGS-Posting-Box erhalten Mitglieder Zugang zu themenspezifischen Text-, Bild- und Videovorlagen, die sie auf ihren eigenen Social-Media-Kanälen veröffentlichen und so ihre Zielgruppen noch besser erreichen können.

Seh-Checks für Augenoptiker-Webseiten: 57.000 Menschen testeten ihr Sehvermögen im letzten Jahr auf Seh-Check.de. Damit auch augenoptische Fachbetriebe von dieser Nachfrage profitieren können, stellt das KGS die Online-Seh-Checks für den eigenen Internetauftritt zur Verfügung. Ziel ist es, die Attraktivität und Sichtbarkeit der Webseiten im Ranking zu erhöhen und fehlsichtige Kunden gezielt ins Geschäft zu führen. Über „Mein Seh-Check“ kann der Service gebucht und per Link eingebunden werden.

Darüber hinaus können Mitglieder von den Pressetexten, Facebook-Aktivitäten und Kampagnen des KGS profitieren, die sie kostenfrei für die eigene Kunden-Ansprache nutzen können. „Die Zusammenarbeit mit der Augenoptik-Branche ist essenziell für den Erfolg unserer Aufklärungsarbeit. Wir laden alle AkteurInnen ein, Teil dieser erfolgreichen Initiative zu werden und gemeinsam die Zukunft des guten Sehens zu gestalten“, betont Kruschinski ihr Herzensanliegen.

Quelle: KGS

Ähnliche Beiträge

  • ZVA: Ab 2026 Telematik-Pflicht für Augenoptiker

    Um sämtliche Versorgungs- und Abrechnungsprozesse im Gesundheitswesen zu digitalisieren, sieht der Gesetzgeber bis zum 1. Januar 2026 eine Anschlusspflicht der Leistungserbringer für Hilfsmittel an die Telematikinfrastruktur vor. Weil das auch Augenoptiker betrifft, hat der ZVA seine Position dazu im Bundestag vorgebracht.

  • Hall of Frames 2023: Ein Rückblick

    Am 24. September 2023 öffnete die Hall of Frames (HOF) für einen Tag ihre Tore und lud die Schweizer Augenoptikindustrie ins Verkehrshaus Luzern.

    Die HOF ist eine Plattform für unabhängige Brillenmarken aus ganz Europa. Sie ist aber auch Treffpunkt der Branche. 50 Marken präsentierten ihre Herbstneuheiten im Rahmen dieser klassischen Tischmesse.

  • Fielmann: Stellenabbau in den Zentralbereichen

    Nachdem Fielmann zuletzt einen Gewinneinbruch vermeldete und erneut auf das neue Kosteneinsparprogramm verwies, wird es nun konkreter. Bis 2025 sollen Hunderte Stellen in Zentralbereichen abgebaut werden.

  • 51. EFCLIN-Kongress – ein Nachbericht

    Im April trafen sich knapp 280 Kontaktlinsen-Experten aus aller Welt im norwegischen Lillestrøm zum 51. EFCLIN-Kongress. Zwischen Wetlabs, regulatorischem Diskurs und Hightech-Innovationen zeigte sich, dass die internationale Kontaktlinsen- und IOL-Community fest entschlossen ist, gemeinsam die Zukunft der Branche zu gestalten.

  • Apollo: 50 Jahre Augenoptik

    Deutschlands filialstärkster Augenoptiker Apollo wird 50 und hat passend zum Jubiläum interessante Zahlen und Fakten zu Apollo zusammengestellt.