|

Kundenbewegungen messen

Eine Wand mit verschiedenen Brillen.
Foto: Mykita

Case Study am Beispiel von Mykita

Wann ein Kunde das Geschäft betritt, wie er sich darin verhält und ob es zum Abschluss kommt, ist mit ­modernen Verfahren heute messbar. Es bietet Rückschlüsse auf viele Faktoren im Geschäft. So kann die Ladengestaltung, der Einsatz von Personal oder die Integration von Displays an der richtigen Stelle helfen, das Kauferlebnis zu verbessern. Die Integration von entsprechender Technologie und Digitalisierung wird eingesetzt, um die Conversion Rate, also das Verhältnis von Besuchern und Umsatz, messbar zu erhöhen. Der Brillenhersteller Mykita nutzt genau solch ein System seit Jahren erfolgreich.

Auf der Suche nach Prozessoptimierung im Überblick 

Die stetige Suche nach Innovation, der visionäre Umgang mit Materialien und eine langjährige Erfahrung im Brillendesign zeichnen die Kollektionen von Mykita aus. Maßgeblich für den Erfolg der 2003 gegründeten Brillenmanufaktur ist die ganzheitlich gelebte Unternehmensphilosophie, die Expertise aus allen Bereichen unter einem Dach vereint: dem Mykita Haus. Ein autarkes Netzwerk von Partnern umspannt diesen Ort und ermöglicht interdisziplinäre Forschung und den Transfer von Technologien. Die holistische Denkweise findet auch in deren Shops ihren Ausdruck: Das selbst entwickelte Retail-Konzept vereint die hauseigene Ästhetik mit optometrischer Präzision, made in Germany. 

Die Brillenkollektionen des Herstellers sind in eigenen Shops in Berlin, Paris, New York, Los Angeles, Washington, Kopenhagen, Monterrey, Cartagena, Zürich, Zermatt, Wien und Tokio erhältlich und werden in über 80 Ländern von ausgewählten Augenoptikern und Fashionstores vertrieben.

Die Aufgabe: Einzelhandelsanalyse-System

Zur Performance-Messung, sowie der Steuerung und Optimierung der Prozesse in den weltweit verteilten Mykita-Stores soll ein Analyse-System ausgerollt werden. Dabei wird den Geschäftsführern vor Ort als auch dem Management am Hauptsitz in Berlin ein Dashboard zur Verfügung stehen, das alle relevanten Kennzahlen in Echtzeit darstellt.

Zu diesen Kennzahlen zählen neben Frequenz- und Auslastungszahlen im Geschäft insbesondere auch umsatzbezogene Kennzahlen wie der Netto-Umsatz, Durchschnittsbon und die Kaufrate. Weiterhin wird über ein produktbezogenes Meldesystem auch der Überblick über die Abverkäufe und Top-/Flop-Seller geliefert.

Anzeige
Essilor (Banner)

Moderne 3D-Sensoren wurden vor Ort in den Geschäften installiert und tracken fortan 100% anonym und sehr akkurat ein- und ausgehende Personen. Die einfache Installation der 3D-Sensoren ermöglicht dabei einen reibungslosen Roll-Out in verschiedenen, auch weit entfernt liegenden Ländern. Die gewonnenen Zähldaten stehen nahezu umgehend aufbereitet im Mykita-Dashboard bereit.

Um einen umfassenden Umsatz-Bericht zu ermöglichen, wird eine softwareseitige Integration der Kassen- und Warenwirtschaftssysteme durchgeführt. In Echtzeit stehen so Umsatz- und Produkt-Abverkaufsdaten im Dashboard zur Verfügung.

Ein spezielles Berechtigungsmanagement ermöglicht die Abbildung der Mykita-eigenen Organisationsstruktur in Rechte und Rollen. So wird sichergestellt, dass jeder Benutzer nur die Berichte sieht, die für ihn bestimmt sind.

Ergebnis

Das Mykita-Management hat durch die Installation dieses Einzelhandelsanalyse-Systems  jederzeit den vollen Überblick über die Performance der einzelnen Geschäfte und Regionen und kann faktenbasiert Entscheidungen treffen. Geschäftsführer können den Personaleinsatz so gezielter planen. Dem Marketing dienen die Zahlen der Bewertung von Kampagnen und Aktionen.

Besuchertracking und Service-Optimierung

sensalytics bietet die Kombination aus modernen Sensoren und einer innovativen Softwarelösung zur Analyse und Visualisierung der erhobenen Daten. Auf diese Weise können Händler ihre Geschäfte optimieren. 

Ähnliche Beiträge

  • 75 Jahre formstabile Hornhautlinsen

    Die formstabile Hornhautlinse feiert in diesem Jahr ihr 75-jähriges Jubiläum – eine Tatsache, die in unserer Branche nicht unbemerkt bleiben darf! Daher finden Sie in dieser FOCUS-Ausgabe einen Sonderbericht von drei renommierten Kontaktlinsenexperten.

  • Azubi: Chef – ich hab‘ Angst

    Auszubildende werden plötzlich nervös, machen häufiger Fehler und wirken unkonzentriert – sobald die Abschlussprüfung näher rückt? Ihr Azubi hat ganz eindeutig Prüfungsangst. Sie können als Chef in dieser Situation aber mit Rat und Tat helfen. Wie Sie Ihrem Azubi die Prüfungsangst nehmen.

  • 45 Jahre ZVA-Akademie

    Zahlreiche Vertreter aus der Augenoptik und darüber hinaus waren Ende Oktober einer Einladung der Akademie der Augenoptik des ZVA in Dormagen-Knechtsteden gefolgt. Ganz oben auf der Tagesordnung stand die Feier zum 45-jährigen Bestehen der Bildungseinrichtung. Auch FOCUS war mit dabei.

  • Nachhaltigkeit digital kommunizieren

    In einer Welt, in der die Umwelt vermehrt im Fokus steht, interessieren sich Verbraucher nicht nur für Produkte, sondern auch für die Werte, die dahinterstehen. Für Augenoptiker bedeutet das eine Chance, sich von der Konkurrenz abzuheben und umweltbewusste Kunden zu gewinnen. Und zwar durch eine klare, authentische und kreative Kommunikation über Nachhaltigkeit.

  • Handwerk: Bundesweiter Start des Nachhaltigkeitschecks 360°

    Der sogenannte „Nachhaltigkeitscheck 360°“ wird am 8. Februar deutschlandweit starten. Er soll Handwerksbetriebe an die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele heranführen und sie unterstützen, ihre Stärken und Schwächen zu ermitteln und praktisch nächste Schritte in den Blick zu nehmen.

  • Dropouts

    Die Dropout-Häufigkeit bei Kontaktlinsen wird auf über 20% geschätzt! Und sicher ist, dass diese Rate den Kontaktlinsenmarkt am Wachstum hindert. Allerdings gibt es für die verschiedenen Modalitäten unterschiedliche Gründe für den Ausstieg.