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Mister Spex: Aus für Logistikstandort Berlin-Spandau

Warenlager mit vielen Regalen und Kartons
Der Logistikstandort von Mister Spex in Berlin-Spandau soll Ende 2026 geschlossen werden. Von der Maßnahme sind nach Unternehmensangaben rund 125 Mitarbeiter betroffen. Foto: Mister Spex

Produktion und Warenlogistik werden an externe Partner übergeben

Bei Mister Spex steht ein Umbau der Betriebsstruktur an. Das Unternehmen will seine Logistik- und Produktionsleistungen künftig an externe Dienstleister vergeben. In diesem Zusammenhang soll der Standort Berlin-Spandau Ende 2026 geschlossen werden. Nach Unternehmensangaben arbeiten dort rund 125 Mitarbeiter.

Die Warenlogistik übernimmt künftig der Dienstleister Arvato. Dazu zählen unter anderem Lagerhaltung, Versand, Wareneingang und Retourenmanagement. Die Produktion verglaster Brillen und Sonnenbrillen soll vollständig von Rodenstock übernommen werden. Beide Unternehmen arbeiten bereits zusammen.

Verlagerung der Prozesse bis Anfang 2027

Die schrittweise Übergabe von Logistik und Produktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 beginnen. Die vollständige Übernahme durch die Partner ist zum Jahreswechsel 2026/2027 vorgesehen.

Zur Begründung des Schritts erklärte CEO Tobias Krauss: „In den vergangenen Jahren haben wir Mister Spex konsequent weiterentwickelt und unsere Organisation deutlich effizienter aufgestellt. Unser Ziel ist ein datengetriebenes Omnichannel-Modell mit einer Asset-Light-Struktur, das profitabel wächst. Die Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern ist dafür ein wichtiger Baustein. Wir wachsen, ohne dass Infrastruktur und Ressourcen in gleichem Maße mitwachsen müssen. Gleichzeitig können wir unsere Ressourcen noch gezielter auf die Bereiche konzentrieren, in denen wir den größten Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden schaffen. Dazu gehören insbesondere unsere augenoptische Expertise, die Weiterentwicklung unseres Sortiments, innovative Services rund um die Augengesundheit sowie ein nahtloses Omnichannel-Erlebnis.“

Unterstützung für betroffene Mitarbeiter angekündigt

Von der Schließung des Standorts Berlin-Spandau sind etwa 125 Mitarbeiter betroffen. Mister Spex kündigte an, den Übergang mit finanziellen Unterstützungsangeboten und Maßnahmen zur beruflichen Neuorientierung zu begleiten. „Diese Entscheidung betrifft viele Kolleginnen und Kollegen, die über Jahre hinweg einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Mister Spex geleistet haben. Deshalb ist es uns wichtig, sie in dieser Phase bestmöglich zu unterstützen und ihnen Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen“, so Krauss.

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