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NIM/GfK: Konsumklima bleibt auf niedrigem Niveau

Ausschnitt eines Fotos von Freundinnen beim Einkaufsbummel in der Stadt
Das Konsumklima in Deutschland stabilisiert sich im Juni leicht. Während Anschaffungsneigung schwach und Sparverhalten hoch bleiben, zeigen Konjunktur- und Preiserwartungen vorsichtige Entspannung. Bild: Insidecreativehouse/Envato

Einkommen stabilisieren sich, Sparneigung weiter hoch

Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland zeigt im Juni 2026 eine leichte Aufhellung, ohne jedoch deutlich anzuziehen. Das geht aus den aktuellen Ergebnissen des NIM Konsumklimas powered by GfK hervor.

Die Entwicklung wird durch etwas verbesserte Einkommensaussichten getragen, während Anschaffungs- und Sparverhalten weitgehend unverändert bleiben. Die Einkommenserwartungen erhöhen sich im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Punkte auf -12,2. Trotz dieses Anstiegs bewerten viele Verbraucher ihre künftige finanzielle Lage weiterhin zurückhaltender als vor Beginn des Iran-Konflikts.

„Die Einkommensaussichten erholen sich nur wenig. Die Anschaffungsneigung verharrt im pessimistischen Bereich und auch die Sparneigung geht nicht zurück. Ein Aufwind in Richtung Vorkriegsniveau zeichnet sich daher noch nicht ab, auch wenn die Friedensverhandlungen und der Rückgang der Rohölpreise die Inflationssorgen der Verbraucher mildern und die Konjunkturerwartungen wieder etwas aufhellen“, erklärt Rolf Bürkl, Head of Consumer Climate beim NIM.

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Verbraucher bleiben vorsichtig bei Ausgaben

Die Anschaffungsneigung bleibt nahezu unverändert und sinkt leicht. Größere Investitionen werden weiterhin eher verschoben. Parallel verharrt die Sparneigung auf einem hohen Niveau. Der entsprechende Indikator liegt auf dem Stand des Vormonats sowie des Vorjahres. Der zuvor beobachtete Rückgang der Sparneigung hat damit vorerst gestoppt.

Die Konjunkturerwartungen verbessern sich um 2,5 Punkte auf -8,7. Zwar gehen viele Verbraucher weiterhin von einer angespannten wirtschaftlichen Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten aus, der Pessimismus nimmt jedoch ab.

Bei den Preiserwartungen zeigt sich ebenfalls eine Entspannung. Der Indikator sinkt um 2,5 Punkte auf -2,9. Damit gehen die Inflationssorgen den zweiten Monat in Folge zurück.

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