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NIM: Konsumlaune steigt bei Gen Z und Gen X

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Die Marktforscher vom NIM analysieren das Konsumklima jetzt auch nach Generationen: Gen Z und Gen X zeigen dabei im September die stärkste Stimmungsverbesserung. Symbolbild: Addictive_Stock/Envato

Neue Auswertung belegt Unterschiede zwischen den Generationen

Die Verbraucherstimmung hat sich im September in mehreren Bevölkerungsgruppen verbessert. Besonders stark fiel der Stimmungszuwachs bei der Generation Z und der Generation X aus. Das geht aus einer neuen soziodemografischen Auswertung des Konsumklimas hervor, die das Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) einige Tage nach der regulären Konsumklima-Veröffentlichung vorgelegt hat.

Die Analyse zeigt, dass sich die Konsumstimmung je nach Altersgruppe unterschiedlich entwickelt. Jüngere Verbraucher beurteilen ihre Konsummöglichkeiten derzeit deutlich positiver als ältere Generationen.

Nach Angaben des „NIM Konsumklima powered by GfK“ haben sich die Unterschiede zwischen den Generationen bereits während der Corona-Pandemie vergrößert und sich in den vergangenen Jahren weiter ausgeprägt. Besonders optimistisch zeigt sich aktuell die Generation Z, also junge Erwachsene und Jugendliche, während die Konsumstimmung bei den Babyboomern weiterhin deutlich zurückhaltender ausfällt.

Die Generation Z verzeichnet im September den stärksten Stimmungsanstieg. Verantwortlich dafür sind unter anderem verbesserte Einkommenserwartungen und eine höhere Anschaffungsneigung.

Weniger Sparneigung in der Generation X

Auch bei der Generation X, den heute überwiegend 45- bis 60-Jährigen, hat sich die Konsumstimmung spürbar aufgehellt. Das NIM führt dies insbesondere auf eine nachlassende Sparneigung zurück.

Zu den möglichen Ursachen sagt Dr. Anja Bauer, Senior Researcher beim NIM: „Eine Erklärung können die aktuellen Debatten über Reformen bei Gesundheit, Rente und Einkommensteuer sein. Die angestrebten Reformen betreffen die Generationen unterschiedlich und tragen vermutlich dazu bei, dass sich auch ihre Erwartungen derzeit so unterschiedlich entwickeln.“

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