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Rodenstock: Offene Türen in München

Bilder: Rodenstock + Daniel Groß

Rodenstock lud zum Austausch ins Headquarter ein

Unter dem Motto Eye to Eye empfing Rodenstock Mitte März erstmals rund 120 Partneroptiker aus Deutschland und Österreich im Münchner Headquarter zu einem „Tag der offenen Tür“. Der Titel passte dabei gleich doppelt: Einerseits stand ein persönlicher Austausch im Fokus. Andererseits passte der Bezug zu den biometrischen Brillengläsern des Unternehmens, die für jedes Auge einzeln auf Basis exakter Messdaten gefertigt werden – ein Kernthema vieler Gespräche während des Tages.

Das neue Veranstaltungsformat entstand aus zahlreichen Gesprächen mit Partneroptikern, die sich einen direkteren Zugang zu Arbeitsabläufen und Ansprechpartnern wünschten. So waren Vertreter aus Marketing, ­Außendienst, Training und weiteren Abteilungen vor Ort, um direkten Austausch zu ermöglichen und Ansprechpartner sichtbar zu machen, die sonst vor allem telefonisch und digital erreichbar sind. Unter dem Leitgedanken „Wir öffnen unsere Türen für Sie. Gestalten Sie den Tag ganz nach Ihren Interessen“ konnten die Teilnehmer aus verschiedenen Programmpunkten wie Workshops oder Vorträgen eben jene auswählen, die für ihren Betrieb am relevantesten waren. Das modulare Konzept war darauf ausgelegt, den Tag flexibel und praxisnah zu strukturieren.

München als Ausgangspunkt für Entwicklungen

Zur Begrüßung hob General Manager Deutschland und ­Österreich Thomas Pfanner hervor, dass es sich um eine Premiere im Münchner Headquarter handle, das Rodenstock seit Ende 2011 im Stadtteil Laim nutzt. Marcus Desimoni, CEO der Rodenstock Gruppe, beschrieb München als Herz der Unternehmensentwicklung. Viele Produktneuheiten, die später auf Messen wie der Opti einem großen Publikum vorgestellt werden, hätten einen Vorlauf von mehreren Jahren. Von der Idee in der Zentrale führe der Weg in das Werk nach Regen, wo dann die technische Umsetzung („Engineering“) erfolgt. Anschließend ginge es in die Serienfertigung im internationalen Produktionsverbund wie zu dem Produktionsstandort im tschechischen Klattau.  

Vom strukturierten Ökosystem bis zur emotionalen Markeninszenierung

Die Besucher durchliefen an diesem Tag verschiedene Stationen, die das Ökosystem des Unternehmens mit unmittelbarem Praxisbezug abbildeten und Möglichkeiten für Fragen und Anregungen boten. Hierzu gehörten etwa ein Beitrag zum Thema CNXT, ein Workshop, der das Thema Customer Journey vertiefte, sowie weitere Workshops, Learning Sessions und Impulsvorträge. 

Eine Station außerhalb des eigentlichen Ökosystems – mit den Services und  Geräten rund um das Thema Biometrisches Brillenglas – war ein Promotion-Format, das Rodenstock seinen Partneroptikern künftig anbieten möchte, um Endkunden für das Thema individuelle biometrische Brillengläser emotional zu sensibilisieren. Bei „Eye to Art“ wird das einzigartige Farbspektrum der Iris analysiert und anschließend in ein personalisiertes Kunstwerk verwandelt. Das soll die Einzigartigkeit des Auges sichtbar und erlebbar machen – und  auch passende Situationen für neue Beratungsmomente zu diesem Thema  schaffen. Der gesamte Prozess dauert rund zehn Minuten und endet mit einem ausgedruckten Bild im Rahmen.

Blick in Forschung und Entwicklung

Ein Höhepunkt war die Führung durch die Forschung und Entwicklung unter Leitung von Dr. Dietmar Uttenweiler. Der Executive Vice President Innovation ordnete Rodenstock als mittelständisches Unternehmen ein, das Ressourcen gezielt einsetzen müsse. Im Zentrum des Schaffens stehe dabei stets das visuelle System – und das Verständnis dafür, wie Menschen sehen.

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Erläutert wurden „in den Heiligen Hallen“ unter anderem Abläufe rund um photochrome Gläser. Dabei betonte das Unternehmen seinen Stolz auf das eigene photochrome Portfolio und den besonderen Bezug zur Region, da wesentliche Prozessschritte zentral in München und Regen stattfinden. Die Farbstoffe werden in München synthetisiert und eng mit der Materialentwicklung abgestimmt. 

Weitere Stationen der Führung waren Bereiche wie Optik, Physik, das Chemielabor sowie die Beschichtung. Dort werden zahlreiche Tests – bis zu 60 an der Zahl – durchgeführt, bevor eine Beschichtung final freigegeben wird.

Austausch zum Tagesausklang

Im Laufe des Tages zeigte sich, dass ein Austausch auf ­Augenhöhe, wie vom Veranstalter gewünscht, fruchtvoll für beide Seiten sein kann. Interessierte Rückfragen und Gespräche gab es viele.

Den Abschluss bildete ein Get-together am Abend, bei dem die Teilnehmer Eindrücke vertiefen und weitere Kontakte knüpfen konnten. 

Das traditionsreiche Unternehmen nutzte mit Eye to Eye die Gelegenheit, sein Verständnis einer offenen, dialogorientierten Zusammenarbeit zu zeigen und gleichzeitig neue Impulse aus der täglichen Praxis der Partner mitzunehmen.

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