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Welcome to the YOUniverse

Fotos: Daniel Gross

Zeiss Vision Convention 2023

Zum vierten Mal nach 2015, 2017 und 2019 fand die Zeiss Vision Convention in Berlin statt. Wieder trafen sich Augenoptiker, Optometristen und Fachleute der Augenoptik aus aller Welt für zwei Tage, um Produktinnovationen, aktuelle Trendthemen und intensiven fachlichen Austausch zu erleben. Rund 2.600 Teilnehmende aus 69 Ländern ließen sich das bewährte Event diesmal nicht entgehen. Auch der FOCUS war vor Ort und erlebte eine Mischung aus Show-Spektakel und informativen Momenten aus dem „YOUniverse“.

„Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis.“ … „Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2023. Dies sind die Abenteuer …“ Mit diesen nur leicht abgewandelten Worten beginnen zwei der wohl bekanntesten Science-Fiction-Franchises unserer Zeit. Auch die Vision Care-Sparte von Zeiss hatte ihr eigenes Universum geschaffen für Einheimische und Aliens, die Mitte Oktober nach Berlin aufgebrochen waren. Auf dem Programm stand an zwei Tagen und in zwei verschiedenen Locations die vierte Zeiss Vision Convention für internationale Besucher aus fast 70 Ländern.

Erste Kontakte beim Summer of 69

„Zeissianer“ sind eine eingeschworene Gemeinschaft, die aber auch gekonnt Neuankömmlinge in ihren Reihen aufzunehmen wissen. So war die Kundenveranstaltung, die sich auf zwei Tage erstreckte, ein Wiedersehen vieler Bekannter untereinander. Gleichfalls waren aber auch Neukunden von allen Teilen der Erde gekommen, um sich ein Bild von den Innovationen des Technologie-Unternehmens Zeiss zu machen. Und in „ersten Kontakt“ mit Gleichgesinnten zu treten. Simultanübersetzungen in über ein Dutzend Sprachen bei der Abendveranstaltung sprechen für sich.

Zur Einstimmung und Eröffnungszeremonie hatte Zeiss ins Velodrom, eine Veranstaltungshalle mit Radrennbahn in Berlin-Prenzlauer Berg geladen. Sven Hermann, Vorstandsmitglied der Zeiss-Gruppe und CEO von Zeiss Vision Care, führte durch den Abend, der mit verschiedensten Programmpunkten gespickt war, wie einer beeindruckenden Lichter-Show, einem Gespräch mit dem Polarforscher und Umweltaktivisten Sebastian Copeland und dem Auftritt der Pianistin Susanne Geisler, die auf der Technik des Farb­sehens basierende Kompositionen veröffentlicht.

Einblicke in die langjährige Firmengeschichte durften dabei natürlich auch nicht fehlen, wie auch der Hinweis von Sven Hermann, dass Gründer Carl Zeiss (1816 -1888) sicherlich stolz wäre, falls er wüsste, was aus seiner Gründung geworden ist.

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The „Summer of 69“ hieß es, als Rocksänger Bryan Adams, der zwar in seiner Rolle als erfolgreicher Fotograf vor dem Publikum sprach, dann aber doch eine kurze Akustik-Kostprobe seines musikalischen Könnens von sich gab. Unter gesanglicher Mithilfe des CEO. Für den gelungenen Abschluss des ersten Abends sorgte eine stark aufspielende Cover-Band, die dem Publikum im Velodrom ordentlich einheizte.

Etappenweise durch den Zeiss-Kosmos

Das szenige Funkhaus Areal in Berlin-Köpenick bot die passenden Räumlichkeiten für den zweiten Tag der Convention. Dieser Veranstaltungsort besteht aus mehreren Gebäuden, die durch Außenwege miteinander verbunden sind. In Gruppen eingeteilt, konnten die Gäste die verschiedenen Stationen wie den Bereich rund um Online-Tools und Applikationen für Verbraucher (u.a. den Online-Seh-Check), Fassungen (gefertigt in Zusammenarbeit mit dem Hersteller Marchon), oder ein neues, platzsparendes Refraktionssystem besuchen und begutachten. 

Auch die großen Themen, die spezifisch die Augenoptik beschäftigen, wie das wissenschaftlich fundierte bestmögliche Management von Kurzsichtigkeit, oder in einem größeren gesellschaftlichen Zusammenhang Themenfelder wie Nachhaltigkeit, fortschreitende Digitalisierung und demografischer Wandel wurden in unterschiedlichem Ausmaß an den eigenen Etappen im Zeiss-Kosmos präsentiert.

Die Einzigartigkeit jedes Auges

Die Vorstellung einer neuen Marketing-Kampagne, die im nächsten Jahr startet („größte Konsumenten-Kampagne in der Geschichte von Zeiss“) und die Einzigartigkeit eines jeden Auges in den Mittelpunkt stellt, wurde in den Präsentationen und Expertentalks ebenso thematisiert wie die umfassende Überarbeitung des 2020 eingeführten SmartLife-Brillenglasportfolios. Das Sortiment, bestehend aus Einstärken-, Digital- und Gleitsichtgläsern, wurde für den heutigen Lebensstil und das damit verbundene Sehverhalten entwickelt, um die Bedürfnisse der zunehmend vernetzten und mobilen Träger zu erfüllen. Es wurde jetzt auf mehreren Ebenen weiterentwickelt. So bietet die SmartView 2.0 Technologie breitere Sichtfelder als die Vorgängerversion. Außerdem ist das Design als Einstärkenglas für Träger im Alter von 6 bis 19 Jahren erhältlich. Es weist ein Design auf, das die anatomische Entwicklung berücksichtigt, die mit dem Wachstum der jungen Zielgruppe einhergeht. 

Zum Abschluss vereint

Wie es sich für ein Unternehmen wie Zeiss gehört, fanden sich am Ende wieder alle Zeissianer zu einer großen Gruppe zusammen. Anlass war ein festliches Abendessen, das mit kulinarischen Trümpfen und lockeren Gesprächen den krönenden Abschluss des Events bildete.

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