Zeiss: Halbjahresbilanz

Erfolgreicher Start ins Geschäftsjahr

Die Zeiss Gruppe schloss die ersten sechs Monate des Geschäftsjahrs 2020/21 erfolgreich ab: Der Umsatz stieg um 6% auf 3,406 Mrd. €. Davon entfielen rund 90% auf Märkte außerhalb von Deutschland. Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) übertraf mit 591 Mio. € deutlich das Vorjahresniveau. Die EBIT-Marge erreichte 17%. Der Auftragseingang lag bei 4,200 Mrd. €.

Der Free Cashflow belief sich auf 609 Mio. €. Das Eigenkapital des Konzerns stieg im Vergleich zum Geschäftsjahresabschluss 2019/20 um 13% auf 4.840 Mio. €.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im ersten Halbjahr 2020/21 mit 425 Mio. € rund 12% des Umsatzes.
Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich im Berichtszeitraum auf 264 Mio. €. Dem gegenüber standen Abschreibungen in Höhe von 127 Mio. €. Die Nettoliquidität lag zum Stichtag 31. März 2021 bei 1.829 Mio. €.

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„Wir haben uns dank des breiten Portfolios, der globalen Aufstellung und auch durch den hohen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gut durch die COVID-19-Pandemie manövriert“, sagte Dr. Karl Lamprecht, Vorstandsvorsitzender von Zeiss. „So konnten wir erfolgreich in das erste Halbjahr des neuen Geschäftsjahrs starten. Unsere globale Investitionsstrategie und die hohen Ausgaben für Forschung und Entwicklung über viele Jahre hinweg zahlen sich aus. Diese Investitionen werden wir auch konsequent fortsetzen.“

Für das Geschäftsjahr 2020/21 geht Zeiss von einem steigenden Umsatz aus. „Durch die Auswirkungen der globalen Pandemie bleiben natürlich Unsicherheiten, dennoch sind wir für die zweite Geschäftsjahreshälfte optimistisch“, so Lamprecht.

Für Zeiss ist das Jahr 2021 auch ein besonderes Jahr, denn im November 1846, also vor 175 Jahren, hat Carl Zeiss das Unternehmen in Jena gegründet.

Dr. Karl Lamprecht, Vorstandsvorsitzender von Zeiss
Dr. Karl Lamprecht, Vorstandsvorsitzender von Zeiss

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