Anzeige
|

ZVA: Neues Medizinprodukterecht

Leitfaden ab 17. Mai verfügbar

Ab dem 26. Mai gilt europaweit ein neues Medizinprodukterecht. Der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) hat gemeinsam mit dem Industrieverband Spectaris hierzu einen Leitfaden für Innungsaugenoptiker erstellt.

Um die Sicherheit von Medizinprodukten und die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu verbessern sowie die Transparenz der Lieferketten zu erhöhen, wurde das neue Medizinprodukterecht erlassen.

Anzeige
Essilor (Banner)

Für die überwiegend mittelständisch strukturierten Augenoptikbetriebe ändert sich dadurch im Großen und Ganzen aber nicht viel. Damit die gewünschte Qualitätssicherung erreicht wird, verlangt das neue Medizinprodukterecht eine enge Verzahnung der verschiedenen Akteure innerhalb des Vertriebsweges. So soll gewährleistet werden, dass Informationen über Probleme oder Mängel vom Hersteller zum Verbraucher (= Rückverfolgbarkeit der Produkte) und über Vorkommnisse und andere meldepflichtige Ereignisse vom Verbraucher zurück zum Hersteller zeitnah fließen.

Aufgabe des Leitfadens ist es, die Begriffe des neuen Medizinprodukterechtes zu erklären, Pflichten insbesondere der Augenoptikbetriebe herauszuarbeiten, die Schnittstellen zwischen den Augenoptikbetrieben und der augenoptischen Industrie auszuleuchten und Handlungsempfehlungen zu geben. In der Folge wird der Leitfaden aufgrund der Praxiserfahrungen mit der Umsetzung des neuen Medizinprodukterechts kontinuierlich angepasst und konkretisiert.

Der Leitfaden steht Innungsbetrieben ab dem 17. Mai im Mitgliederbereich auf www.zva.de zum Download zur Verfügung. Beratung zum neuen Medizinprodukterecht erhalten Betriebe außerdem bei ihrer Landesinnung oder ihrem Landesinnungsverband.

Ähnliche Beiträge

  • ZVA: Reform der GKV-Sehhilfenversorgung gefordert

    Der ZVA fordert eine Reform der GKV-Sehhilfenversorgung: Statt Sachleistungen soll ein Festzuschussmodell eingeführt werden, um mehr Transparenz, Eigenverantwortung und Effizienz bei der Versorgung mit Brillen und Kontaktlinsen zu erreichen.

  • Cecop: Deutsche Optik-Einkaufsgruppen im Einheits-Look

    Cecop Deutschland führt eine einheitliche Corporate Identity für seine Gruppen EGS-Optik, Optic Society und Macoma ein. Damit sind die drei deutschen Mitglieder jetzt auch visuell unter der Flagge der Muttergesellschaft aus Spanien erkennbar.

  • J.F. Rey: Erfreuliche Geschäftsentwicklung seit der Firmenübernahme

    Das französische Brillenlabel Maison Jean-François Rey zieht ein Jahr nach der Übernahme durch das Geschäftsführer-Trio Ralf Kmoch, Dan Levi und Walter Pirinoli eine positive Bilanz. Durch tiefgreifende Umstrukturierungen und strategische Anpassungen konnte ein zweistelliges Wachstum erzielt werden.

  • Woodys: Auszeichnung für Damenfassung des Jahres

    Die Fassung Sabine 04 von Woodys wurde bei den Love Eyewear Awards auf der 100% Optical, der größten Augenoptikmesse UKs, die vom 24. bis 26. Februar in London stattfand, als „Damenfassung des Jahres“ ausgezeichnet.

  • Arbeitslosigkeit in der Augenoptik im Januar 2024

    Laut Bundesagentur für Arbeit stieg die Arbeitslosigkeit unter Augenoptikern im Januar 2024 um 10,4% gegenüber demselben Vorjahreszeitraum. Im vergangenen Monat waren 565 Augenoptiker als arbeitslos und 1.004 als arbeitsuchend gemeldet.